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Runder Tisch Erkelenz

Protokoll der Sitzung  des Arbeitskreises ÖPNV und Verkehr am 26.08.2013

TOP 1: Sicheres Verhalten älterer Menschen und Menschen mit Behinderungen im Straßenverkehr

            Referenten der Polizei Heinsberg, Herren Feemers und Roob

 

Die Herren Feemers und Roob nahmen an der Sitzung des Runden Tisches teil, um über die Sicherheitsprogramme des Landes NRW bzw. des Kreises Heinsberg zu informieren. Herr Roob fungiert als Verkehrssicherheitsberater für aktive Senioren. Die von ihm gegebenen Seminare und Referate richten sich an Menschen ab dem ca. 50 Lebensjahr. Darüber hinaus bietet Herr Roob Kurse (auch Mofakurse) in Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen an.

Herr Roob erläuterte, dass das Anliegen der Polizei darin besteht, die älteren Menschen für den Verkehr fit zu machen; insbesondere bei den Menschen über 80 bestehe ein erhöhtes Gefähr-dungspotential.

Für Senioren findet daher wieder in Kürze eine Seminarreihe „Mobil im Alter – aber sicher“ statt. Die Termine lauten:

  1. Seminar 04. September – Fortsetzung am 09. September und 11. September

        Polizeiwache Erkelenz, Kölner Straße 59 (1. Seminartag)

  1. Seminar 02. Oktober – Fortsetzung am 10. Oktober und 14. Oktober

        Jugendheim in Oberbruch an der Mittelstraße 3 (1. Seminartag)

  1. Seminar 06. November, Fortsetzung am 11. November und 14. November

        Feuerwehrhaus in Gillrath an der Kreisbahnstraße (1. Seminartag)

Jede Seminarreihe ist auf 20 TeilnehmerInnen begrenzt. Interessierte Senioren können sich ab sofort jeweils in der Zeit von 8 bis 14 Uhr anmelden unter der Telefon-Nummer 02431-990-4444.

 

Die Herren erklärten, dass man bis jetzt nicht direkt an die Seniorenverbände herangetreten sei, um derartige Seminare anzubieten; dies sei meistens über den „Super Sonntag“ erfolgt. Es sei jedoch angedacht, Strategien zu entwickeln, hier noch andere Wege zu beschreiten.

 

 

TOP 2: Verkehrssicherheit am Oestricher Kamp

 

Im Zusammenhang mit TOP 1 wurde die Verkehrssicherheit am Oestricher Kamp behandelt.

Es wurde zu schnelles Fahren moniert.Herr Feemers bot an, dass die Polizei Messungen dortvornehmen und dem Runden Tisch (Herrn Labahn) die Ergebnisse mitteilen wird.Schutzwürdige Zonen sollten eroiert werden. Bis jetzt liegen der Polizei von Oestricher Kamp keine Ergebnisse über Unfälle vor.

Bei dieser Gelegenheit wurden Karolingerring, Konrad-und Chlodwigstraße ebenfalls als Bereiche angeführt, wo zu schnell gefahren wird. Der Runde Tisch übergab Herrn Feemers einen Plan, aus dem hervorgeht, in welchen Bereichen dies der Fall ist.Die Polizei bot sich an,dies zu prüfen.

Weiterhin monierte der Runde Tisch die sehr enge Straßenführung am Frankenring, so dass ein eventuelles Durchkommen von Rettungsdiensten bzw. Feuerwehr als gefährdet anzusehen ist.

Lt. Herrn Feemers ist dieser Punkt Sache der Stadt.Herr Labahn wird diesen Punkt der Stadt vor-tragen. Hier könnte eventuell mit Schildern oder Markierungen abgeholfen werden.

 

Weiteres Thema war das Verhalten von Radfahrern in der Stadt. BürgerInnen beschweren sich über teilweise rüpelhaftes Fahren von Radfahrern im Bereich der Fußgängerzone. Fußwege werden häufig als Radwege benutzt.

Herr Feemers erklärte, dass dies ein schwieriges Thema sei, welches viel Personalaufwand erfordere, welcher nicht vorhanden ist, und selten zum Erfolg führt, da Radfahrer schlecht zu fassen seien. Diese halten auf Forderung der Polizei erst gar nicht an und fahren weiter.

 

Weitere Hinweise von Herrn Feemers und Herrn Roob:

 

  • KrankenfahrstuhlfahrerInnen dürfen Fahrradwege benutzen.
  • Die rot gepflasterten Bereiche der Gehwege sindkeineFahrradwege; nur solche sind Fahrradwege, wenn ein entsprechendes blaues Fahrradschild aufgestellt ist.
  • Der Kinderschutzbund hat einen Antrag gestellt, dass die Schulen durch eine Beleuchtung herausstellen, dass durch die Menge an Kindern an den Schulüberwegen ein Gefahren-potential besteht

 

Von TeilnehmerInnen des Runden Tisch wurde angemerkt, dass der Einkaufsmarkt vor der Seniorenresidenz eine Gefahr für ältere Menschen und Kinder darstellt, da die Kunden der Geschäfte nicht die Parkplätze nutzen, sondern direkt bis vor die Geschäfte fahren. Der Parkplatz ist zwar in privater Hand, die Stadt jedoch für die Nutzungsvorschriften zuständig.Dieser Punkt wird am 15.10. der Stadt im Bezirksausschuss vorgetragen.

 

TOP 3: Bahnhof Erkelenz

 

Zur Zeit funktionieren die Aufzüge (Besichtigung vor 14 Tagen); die Sauberkeit lässt jedoch zu wünschen übrig. Die Stadt Erkelenz ist der Auffassung, dass dies Sache der Bahn ist und dass sich der Runde Tisch an die Bahn wenden sollte. Hier merkt der Runde Tisch jedoch an, dass dies nicht Angelegenheit des Runden Tisches ist, und dass zwischen der Stadt Aachen und der Bahn ein Partnerschaftsabkommen besteht, welches sich um derartige Probleme kümmert. Ein solches Abkommen könne man sich auch zwischen der Stadt Erkelenz und der Bahn vorstellen.

(Anmerkung: am 02.09.2013 war der Aufzug an Gleis 1 wiederum defekt. Festgestellt:Labahn)

 

 

TOP 4: Eingaben und Berichte

 

Bericht über die Tagung des Teilhabekreises vom 16.07.2013:

 

Herr Wild schlug vor, dass verschiedene GruppengemeinsamThemen abarbeiten, und dies nicht parallel in jeder Gruppe für sich geschieht.

  

Von der Jugendvertretung, Herrn Viehmann, wurde berichtet, dass Schulbusse überbesetzt sind. Er habe die „West“per Mail hierzu angeschrieben, jedoch keine Antwort erhalten. Herr Steingießer erklärte, dass das Thema Überbesetzung der Schulbusse bereits Thema im AK des Kinderschutz-bundes sei; Herr Viehmann sollte die Mail dorthin weiterleiten.

 

Frau Dulies wird sich in Kürze desThemas „Nette Toiletten“ mit Frau Novello und Frau Landmesser annehmen und in Erfahrung bringen, wie sich diese Maßnahme inzwischen in Erkelenz durchgesetzt hat. Mit dem Ergebnis wird im Herbst gerechnet.

 

Ein weiterer Bearbeitungspunkt wurde an den Runden Tisch herangetragen, und zwar die Errichtung einer Lärmschutzwand, insbesondere in Erkelenz Süd, in Anbetracht der Anbindung der A 46 an die Nationalstraßen bzw. Autobahnen in den Niederlanden. Mit der Fertigstellung ist lt. Herrn Steingießer in ca. 2 Jahren zu rechnen. Aktuell ist die Lärmbelästigung für die Bürger im Süden und Osten der Stadt bereits sehr hoch. Die Verkehrsdichte existiert in der Regel bis 24 Uhr und ab 4 Uhr morgens. Nach dem Ausbau ist mit einer durchgehenden Belästigung und noch höherem Verkehrsaufkommen durch diese Anbindung an die Niederlande zu rechnen. Die Lärmschutzgutachten, die der Stadt vorliegen, dürften dann längst nicht mehr ausreichen. Im Übrigen müsste diese Maßnahme in der Zuständigkeit des Bundes liegen, was dann auch die Mittelbereitstellung für die Errichtung von Lärmschutzwänden durch den Bund bedeutet und nicht Sache des Landes NRW bzw. der Kommune darstellt.

Der Punkt wurde aufgenommen.

 

 Nächste Sitzungen:

 

14.10.2013 (Leonhardskapelle)

16.12.2013 (Inclusio)

jeweils 19 Uhr

 

 

Aufgestellt:

Renate Michen

Für den AK ÖPNV und Verkehr“ des Runden Tisches Erkelenz

   

Runder Tisch bei:  

   

Die nächsten Termine  

   

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