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Protokoll der Sitzung des Arbeitskreises ÖPNV und Verkehr am 25. August 2014 in der Leonhardskapelle, Erkelenz

 

 

Herr Seeler begrüsste sowohl die TeilnehmerInnen als auch als Gast Herrn Dick, Kreisverwaltung Heinsberg, zur ersten Sitzung innerhalb der neuen Legislaturperiode.

 

 

TOP 1: Wege ohne Behinderung, Vorstellung der Erfassungsliste

 

Der Unterarbeitskreis "Wege ohne Behinderung" war zwischenzeitlich mehrfach aktiv und hatte die Ergebnisse in Form von ausgefüllten Formblättern mit der Bitte um Beantwortung an die Verant-wortlichen der Stadt Erkelenz weitergeleitet.

Der Arbeitskreis wies darauf hin, dass diese Formblätter auch über das Internet ausgefüllt und abgegeben werden können. Die einzelnen Hinweise werden in einer Liste erfasst und der Bearbeitungsstand kann im Internet Runder Tisch ABK ÖPNV und Verkehr eingesehen werden. 

 

Der Vorschlag von Herrn Seeler, den UAK aufgrund von Termin- und Durchführungsschwierigkeiten aufzulösen und die Eingaben direkt im Arbeitskreis ÖPNV und Verkehr unmittelbar zu bearbeiten wurde zunächst kontrovers diskutiert, jedoch im Hinblick auf Terminproblemen vom ABK akzeptiert.

Die TeilnehmerInnen des UAK wiesen darauf hin, dass man diese Sache mit großem Engagement durchgeführt habe. Die Eingaben vom 30.5.2014 an die Verwaltung der Stadt sind leider noch ohne Antwort. Herr Seeler wird mit Herrn Dreßen Kontakt aufnehmen mit dem Ziel, dass eine Antwort zu den einzelnen Eingaben vorgelegt wird und dass die Kommunikation mit dem Runden Tisch verbessert wird.

 

In diesem Zusammenhang stellte Frau Friedrich den Antrag, dass der Zugang zum Schwimmbad abgesenkt wird. Die Eingabe wird erfolgen.

 

TOP 2: Lärmschutzmaßnahmen entlang der A 46

 

Diesem Thema steht die Stadt nicht sehr aufgeschlossen gegenüber; man verweist auf zurück-liegende Lärmschutzpegelmessungen, die eine Handlung nicht erforderlich erscheinen lassen.

 

Der Runde Tisch diskutierte dieses Thema eingehend. Fakt ist, dass die Weiterführung der Autobahn A 46 im Gange ist; 2 Brücken befinden sich bereits im Bau. Man ist sich im Klaren, dass, sobald die Anbindung an die Autobahn in den Niederlanden besteht, der Durchgangsverkehr - insbesondere von LKW  von und nach den Niederlanden - massiv zunehmen wird. Die Lärmsituation hat sich ohnehin seit Bau der Autobahn Ende der siebziger Jahre eklatant zum Negativen für die Bürgerinnen und Bürger, die in der Nähe der Autobahn wohnen, verändert

bereits jetzt sollte die Errichtung einer Lärmschutzwand parallel mit der Verlängerung der Autobahn einhergehen, so - wie es zur zeit überall an den Autobahnstellen zu sehen ist, wo Fahrbahnerweite-rungen stattfinden. Wie bereits in den vorhergehenden Sitzungen erwähnt, erfolgt die Errichtung von Lärmschutzwänden aus Bundesmitteln, die vom Land beim Bund abgerufen werden müssen.

 

Der Runde Tisch kam überein, einen Antrag an die Stadt zu stellen, sich aufgrund der bereits stattfindenden Verlängerungsarbeiten der Autobahn und im Hinblick auf die zukünftige Lärm-entwicklung um die Errichtung einer Lärmschutzwand zu kümmern. 

 

 

TOP 3: Informationen von Herrn Dick zum Sachstand der Tarifentwicklung im ÖPNV

 

Anhand einer Präsentation(hier nachzulesen)erläuterte Herr Dick den Sachstand zum ÖPNV. Demnach ist geplant, dass die Verkehrsverbünde AVV und VRS ab dem 01.01.2015 hinsichtlich der Tarifgestaltung fusionieren werden. Ziel ist ein einheitlicher Tarif für den AVV/VRS. Für Erkelenz bedeutet dies, dass es z. B., für die Strecke Erkelenz über Herrath nach Köln nur noch einen Tarif geben wird. Ansonsten werden jedoch nur die Strecken südlich von Erkelenz von diesem Tarifverbund profitieren (Erkelenz befindet sich ab Herrath Richtung Erkelenz im Bereich des AVV), so dass die Strecke Erkelenz - Mönchenglad-bach/Neuss/Düsseldorf für den Übergang des Tarifbereiches in den VRR ab Herrath nach wie vor ein Problem darstellen wird, da zwei Verkehrsverbünde (AVV und VRR) existieren. Da diese Problematik lt. Herrn Dick lediglich ca. 2 Prozent der Fahrgäste im jetzigen Bereich des AVV ausmacht (die weite-ren 95 % entfallen auf den Binnenverkehr innerhalb des Bereiches Aachen und Umgebung, 3 % auf den Einzugsbereich von Aachen (Richtung Eifel), ist das Interesse des AVV und des VRS sehr gering, hier mit dem VRR in Verhandlung zu treten.

 

Resümee: Nach Ansicht des Runden Tisches ist es offensichtlich so, dass die Politiker der Stadt Erkelenz hier gefordert sind, Initiative zu ergreifen, was bei einer Einwohnerzahl von ca. 45.000 und der erheblichen Anzahl von Bürgern und Pendlern, die Richtung Düsseldorf fahren, Sinn machen würde. Herr Dick schlug vor, dass der Runde Tisch abwarten sollte, bis voraussichtlich im Frühjahr 2015 der neue Tarif innerhalb des AVV/VRR feststeht. Dies sollte man dann als Grundlage nehmen, den Bürgermeister der Stadt Erkelenz, die Verantwortlichen des AVV/VRS und des Kreises Heinsberg an einen Tisch zu bringen, um die Problematik des Streckenüberganges von Erkelenz/Herrath nach Mönchengladbach/Düsseldorf zu thematisieren. Dieser Vorschlag wurde vom Runden Tisch durch Herrn Seeler aufgenommen.

 

Weitere Punkte:

Hinsichtlich der Teilung des Zuges in Lindern (Teil nach Heinsberg, Teil nach Düsseldorf) sollte für die Zugfahrenden in Lindern eine Hinweistafel erfolgen. Unwissentlich ist es bereits passiert, dass Fahr-gäste den falschen Zugteil in Anspruch genommen haben.

 

Wegfall der Buslinie 401: Hier wird es lt. Herrn Dick ab dem Fahrplan Dezember voraussichtlich eine Änderung geben; den Belangen der Hetzerather Bürger soll mehr Rechnung getragen werden.

 

 

TOP 4: Antrag zur Bestellung eines ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten für die Stadt Erkelenz

 

Der AK kam überein, die die Entwicklung der jetzigen Konstellation - des neu eingeführten Seniorenausschusses unter der Leitung von Frau Wolters, stellv. Frau Keuseman,  - 2 Jahre abzuwarten bzw. Erfahrungswerte zu sammeln.

 

 

Nächste Sitzung:

20.10.2014 (in Planung)

15.12.2014 Inclusio 

 

 

Aufgestellt für den Runden Tisch (AK ÖPNV und Verkehr) 

Renate Michen

   

Runder Tisch bei:  

   

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