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Runder Tisch Themenkreis: ÖPNV und Verkehr                                                            

 Erkelenz,06.03.11                             

Zusammenfassung des Besprechungsergebnisses

Treffen am 14.02.2011 von 19.00 bis 20.45 Uhr in der Leonhardskapelle Erkelenz.

 

An der Sitzung nahmen teil:

Herr Dipl.-Ing. Winkens, West/Energie/Verkehr als Referent

20 Angehörige des Arbeitskreises ÖPNV und Verkehr

Frau Dulies, Vorsitzende des Seniorenausschusses konnte wegen eines Unfalles nicht teilnehmen.

Der Sprecher begrüßte die Teilnehmer und zeigte sich erfreut, dass wiederum Menschen mit Behinderungen an der Sitzung teilnahmen. Ein besonderer Gruß galt Herr Winkens, der schon traditionsgemäß dem Arbeitskreis über aktuelle Themen des öffentlichen Personennahverkehrs unterrichtet.

Öffentlicher Personennahverkehr

Herr Dipl.-Ing. Winkens berichtete über die Themenbereiche des öffentlichen Personennahverkehrs in der Stadt Erkelenz und sprach u.a. an:

-         Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs im Bereich Erkelenz.

     Hier wurden bedarfsorientiert Anpassungen im Liniennetz vorgenommen.

-         Die Personenbeförderung mit Multibussen hat gegenüber dem Jahre 2009 mit ca. 50.000 Fahrgästen eine erfreuliche Zunahme auf ca. 85.000 Personen erfahren. Die Abrufzeiten mussten daher auf eine Stunde angehoben werden.

-         Neu eingeführt hat der AVV das Handyticket. Der Fahrschein kann nach Anmeldung über das Handy gelöst werden. Hierzu hat der Verkehrsverbund einen Flyer herausgegeben.

-         Im Rahmen der Ersatzbeschaffungen werden bei der West/Energie und Verkehr nur noch Niederflurbusse beschafft. Zurzeit verfügen die Verkehrsbetriebe über 76 Niederflurbusse. Fremdunternehmen werden bei der Beschaffung von Niederflurbussen unterstützt.

-         Es wurde versichert, dass die Haltestellen laufend gesäubert werden. Die West/Energie sucht Paten zur Reinigung der Haltestellen. Die Hilfeleistungen werden entsprechend honoriert.

-         Neu ist auch der Einsatz von Seniorenbegleitern. Ihre Aufgaben bestehen darin, den Fahrgästen im Fahrgeschäft behilflich zu sein und über Fahrpläne, Anschlüsse, Tarife pp. Auskunft zu erteilen. Zurzeit befinden sich 5 Betreuer in der Einweisung.

In der Diskussion wurden angesprochen:

Ø Die schwierigen Verkehrsverhältnisse auf der Brückstraße / Mennekrather Kirchweg. Für die Linienbusse ist oft kein Durchkommen.

Ø Benutzung der Linienbusse durch Rollstuhlfahrer. Hier empfiehlt es sich, eine vorherige Abfrage beim Service-Dienst (Tel.: 02431886767).

Ø Anpassung der Haltestellen an die Niederflurbusse.

 

Vereiste Wege in der Stadt Erkelenz – Sicherheit für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen

Dieses Thema wurde auf die Tagesordnung gesetzt, da immer wieder geklagt wird, dass Gehwege in der Innenstadt im Bereich von öffentlichen Einrichtungen und insbesondere an Geschäften, Gaststätten und Großvermietern schlecht geräumt sind und dadurch erhebliche Sturzgefahren entstehen.

Als Quellen wurden einschlägige Presseartikel u. a. in der Rheinischen Post v. 06.01.2011 und Gespräche mit Bürgern dieser Stadt genannt. In der Diskussion wurden folgende nicht oder ungenügend geräumte Wegeabschnitte, die für Kinder, Menschen mit Behinderung und Senioren erhebliche Gefahren mit sich bringen, u. a. aufgeführt:

Freiheitsplatz (ehem. Gesundheitsamt), Schülergasse (Rathaus), Aachener Straße, Reifferscheidtsgässchen, Westpromenade (Kindergarten).

Der Sprecher wies ausdrücklich darauf, dass von diesem Gespräch nur Anregungen, gfls. Anträge ausgehen sollten, aber nicht mit keiner Kritik an die Tag und Nacht im Einsatz befindlichen Räumkommandos verbunden sei. Es wurde abgesprochen, die Problempunkte an die zuständigen Einrichtungen weiterzugeben, um Aufnahme in die entsprechenden Räumpläne zu finden.

Auch sollten Gespräche mit dem Gewerbering der Stadt Erkelenz geführt werden.

In diesem Zusammenhang wurde zum wiederholten Male beklagt, dass die Pflasterung der Fußgängerzone Markt / Kölner Straße bei Nässe eine erhebliche Rutschgefahr bildet.

Aktuelle Informationen des Sprechers

Poststelle

Nach aktuellen Informationen und ersten erkennbaren Baumaßnahmen zeichnet sich ab, dass die mörderische Kinderwagenrampe verschwindet und ein behindertengerechter Aufgang (Lift) geschaffen wird.

Oestricher Kapellchen

Rückbaumaßnahmen wurden, wie es bei einer Ortsbesichtigung besprochen wurde, vorgenommen. Ein Dank gilt hier der Stadtverwaltung Erkelenz und besonders dem Ratsherrn, Herrn Kutz.

Behindertenbeauftragter

Eine Ausschreibung ist erfolgt. Zurzeit laufen Bewerbungsgespräche. Der Arbeitskreis erwartet, dass der Beauftragte in die Ausschüsse der Stadt und in die Arbeitskreise eingebunden wird und weisungsunabhängig agieren kann.

Kommunikation

Der Arbeitskreis sprach sich für eine Verbesserung der Kommunikation mit den Gremien der Stadt aus.

Zahlreiche Eingaben / Anträge werden an die Stadtverwaltung, an die Ausschüsse des Rates weitergegeben oder von den Ratsfraktionen aufgegriffen, nur der Rückfluss ist äußerst „mager“. Informationsquellen sind oft nicht zugänglich und erschweren dadurch die Tätigkeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter im Runden Tisch. Im Arbeitskreis wurde daher gefordert: „Der Informationsfluss darf keine Einbahnstraße sei, sondern muss zur Autobahn werden!“

Der Sprecher wurde beauftragt, in Gesprächen mit der Leitung der Stadt Erkelenz Verbesserungen zu erzielen.

Arbeitskreise „Fahrradfreundliche Stadt Erkelenz“

Im Berichtszeitraum haben zwei Sitzungen der Arbeitskreise stattgefunden.

-         Fahrradtourismus und

-         Fahrradfreundliche Stadt Erkelenz

Themen der letztgenannten Sitzung waren:

-  Die bereits im Arbeitskreis besprochenen Leit- und Markierungsmaßnahmen,

-  Radfahren entlang der Aachener Straße mit dem Gefahrenpunkt Fußgängerüberweg Schulring,

-  Neubau des Schwimmbades und Sperrung des Rad-/Fußweges,

-  Befahren der Brückstraße entgegen der Einbahnstraße.

Eine Entscheidung über die Freigabe des Marktes wurde aus zeitlichen Gründen vertagt, obwohl die 3monatige Erprobungsphase überschritten ist.

In der Diskussion wurde zum wiederholten Male die Freigabe der Brückstraße für Fahrradfahrer im Engpass als äußerst gefährlich dargestellt. Der Arbeitskreis hält hier eine Änderung für dringend geboten, bevor Fußgänger /Fahrradfahrer in diesem kritischen Streckenabschnitt zu Schaden kommen.

Zur Fußgängerzone Markt / Kölner Straße wurde gefordert, die Erprobungsphase bis zum Herbst 2011 auszudehnen. Begründung: geringer Fahrradverkehr in der Winterzeit, fehlende Außengastronomie, Gefährdung des Fußgängerverkehrs.

Sitzung des Arbeitskreises

Montag, 30.05.2011

Montag, 04.07.2011

     jeweils 19.00 Uhr Leonhardskapelle      

Erstellt:Klaus Labahn 

Sprecher Arbeitskreis ÖPNV und Verkehr

   

Runder Tisch bei:  

   

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