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Stadt  Erkelenz

 

Runder Tisch                                                                                                                                                                                                         Themenkreis: ÖPNV  und  Verkehr                                                  Erkelenz, den17.11.2012

                                                                                                                                            

 

 

    Zusammenfassung des Besprechungsergebnisses

 

der Zusammenkunft vom 22.10.2012 von 19.00 bis 20.45 Uhr in der Leonhardskapelle in  Erkelenz.

 

 

     An der Sitzung nahmen teil:

 

     12 Angehörige des Arbeitskreises,

 

     Vorsitzende des Runden Tisches -  Frau Dulies

 

     Behindertenbeauftragter, Herr Wild

 

Herr Dipl. Ing. Winkens, Westenergie- und Verkehr als Referent

 

Es ist eine gute Tradition, dass Herr Winkens alljährlich den Arbeitskreis über die Entwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs unterrichtet. Mit diesen Worten eröffnete Labahn die Sitzung und sprach dem Referenten seinen besonderen Dank aus.

 

 

Referat: Aktuelle Fragen zum öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt Erkelenz

 

Herr Winkens hatte seinen Vortrag in nachstehende Themenkreise gegliedert:

 

  1. Fahrplanmaßnahmen 2012/2013.
  2. Wartehallen
  3. Einsatz von Niederflurbussen
  4. Seniorenberater

 

Zu   1.   Die Fahrplanangebote der Linien SB 4 und 401 werden in den Abendstunden erweitert.

 

              Die Linie 405 führt zukünftig über Schwanenberg und Grambusch. Dagegen fährt die

 

              Linie 406 nicht mehr den ZOB an.

 

Zu  2.    Im Kreis Heinsberg werden 55 Wartehallen - davon 5 in der Stadt Erkelenz – errichtet.

 

              Die Haltestellen werden mit Fahrplänen in DIA 3 Größe ausgestattet.

 

Zu  3.    Die Busflotte der West wird verstärkt. So sind künftig 89 Niederflurbusse und 6 Multibusse im                                             Einsatz.

 

              Somit wird gewährleistet, dass Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen mit Rollatoren /             Rollstühlen die Fahrzeuge barrierefrei benutzen können.

 

Zu  4.    Herr Winkens führte als Eckpunkte für den Einsatz mobiler Senioren als Berater/innen an:

 

-         das Angebot im ÖPNV ist komplexer und umfangreicher geworden,

 

-         das Mobilitätsverhalten der älteren Menschen hat sich verändert,

 

-         die Hemmschwelle, Angebote im ÖPNV anzunehmen, ist teilweise hoch, da die Nutzung von Linienbussen schon jahrelang zurückliegt.

 

Aufgaben der Seniorenberater/innen sind u. a.:

 

-         Wie lese ich das Fahrplanbuch und die Haltestellenfahrpläne?

 

-         Wie erstelle ich einen persönlichen Fahrplan am PC?

 

-         Wo ist die nächstgelegene Haltestelle?

 

-         Wie funktioniert der Multibus?

 

-         Wie und wo bekomme ich eine Tarifauskunft, welcher Fahrschein ist für mich der Günstigste?

 

Die Seniorenberater/innen sind mit Informationsmaterialien ausgerüstet und mit Mütze und Namensschildern entsprechend kenntlich gemacht.

 

Die West ist bemüht, das Beraterteam zu erweitern. Interessenten können sich bei der WestEnergie und Verkehr unter Telefon02431-886666informieren.

 

Informanten können für Veranstaltungen angefordert werden. Unterrichtungen erfolgen auch in Betrieben und Vereinen.

 

 

In der anschließenden Diskussion wurden angesprochen:

 

  • Erweiterung der Verkehrszeiten der Multibusse, die besonders werktags (20.00 – 22.00 Uhr) verlängert werden müssten. Eine Forderung, die bereits mehrfach im Arbeitskreis angesprochen wurde.
  • NRW-Tarif, hier Vernetzung der Schnittstellen AVV – VRR.
  • Tarifgestaltung
  • Verunreinigung der Haltestellen durch Vandalismus.
  • Zusammenwirken der Verkehrsverbünde AVV – VRS in Verbindung mit dem Netzwerk „verkehrssichere Städte und Gemeinden“.

 

 

  Fortführung der Gespräche zur Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs

 

  Zurzeit werden Gespräche mit den maßgeblichen Behörden und Einrichtungen vorbereitet.

 

 

  Bericht zum Beitritt der Stadt Erkelenz in das Netzwerk „verkehrssichere Städte und Gemeinden in NRW

 

Die Stadt Erkelenz ist als 58. Mitglied dem Netzwerk „verkehrssichere Städte und Gemeinden“ beigetreten. Die Presse hat nachhaltig darüber berichtet.

Die Unterzeichnung war mit einem Verkehrssicherheitsprogramm für Schulkinder begleitet.

 

   Ein weiterer Baustein ist die Mobilitätssicherung der älteren Generation.

 

   Dazu sagt der VRS aus:

 

    „Angesichts der demografischen Entwicklung wird es für Städte und Gemeinden in zunehmendem Maße wichtiger, sich auf die Mobilitätsbedürfnisse älterer Menschen einzustellen.  Alleine die Tatsache, dass bereits 2035 mehr als die Hälfte der Bevölkerung über 50 Jahre alt und 2050 sogar jeder dritte Deutsche älter als 75 Jahre sein wird,  macht die seniorengerechte Mobilitätsgestaltung zu einem wichtigen Standortfaktor.“


    Ziel des Netzwerkes ist es, dass die Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt mobil bleiben können. Dies ist die Voraussetzung für eine eigenständige Teilnahme am
sozialen und gesellschaftlichen Leben und sichert somit ein großes Stück Lebensqualität. Daher stellt der VRS die Mobilitätsbedürfnisse und –Probleme älterer Menschen in den Fokus des Mobilitätsmanagements. Wichtige Bausteine sind dabei, die Informationswege rund um das Angebot von Bus und Bahn stärker auf die Bedürfnisse älterer Menschenauszurichten sowie die Verkehrsinfrastruktur auf ihre Belange hin auszurichten.“

 

    Der dazu ergangene Leitfaden umfasst 73 Seiten und ist im Internet einzusehen.

 

 

    Dazu sagte der Sprecher Labahn: Es ist nicht Aufgabe des Arbeitskreises dieses Projekt umzusetzen, sondern die Aufgabe der Stadt Erkelenz einen Runden Tisch mit allen relevanten Institutionen, die mit der Verkehrssicherheit befasst sind, einzurichten und einen Mobilitätsbeauftragten zu bestellen. Bei den knappen Haushaltsmitteln eine Herausforderung!!

 

    Wir vom Arbeitskreis wollen an einem Runden Tisch – wie es der VRS vorgibt - mitarbeiten. Wir werden die Stadt an ihre durch Unterschrift eingegangene Verpflichtungen erinnern, so Labahn.

 

    Vom VRS werden Fachtagungen angeboten, und zwar

 

    am 7.11.2012 in Köln Thema: „mobile Senioren“ und

 

    am 11. Dezember 2012 in Bergheim, Thema: „Kommunale Verkehrssicherheit – zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Wege aus dem Dilemma.

 

    Tagungsgebühr von 100.- € entfällt für Mitgliedskommunen im Netzwerk.

 

    Anmeldung bei Frau Stoffels, Amt für Marketing.

 

 

   Aktuelle Themen zur Barrierefreiheit in der Stadt Erkelenz

 

   Eingaben an die Stadt Erkelenz

 

  Die Stadt Erkelenz hat zu den einzelnen Problemkreisen wie folgt Stellung genommen:

 

    Der Fußgängerüberweg Krefelder Straße, Höhe Zweigstelle Kreissparkasse, stellt ein Gefahrenpotenzial dar, das durch eine leichte Kurve bedingt - die aus Rath-Anhoven in Erkelenz einfahrenden Fahrzeugen oft zu schnell fahren und Fußgänger aus dem Marienviertel kommend keine gute Sicht nach links haben und oft diese Fahrzeuge nur spät realisieren können.  Der Arbeitskreis kam überein, dass Herr Labahn ein Schreiben mit der Bitte an die Stadt richten wird, dass diese Messungen durch die Kreispolizeibehörde veranlasst werden, um verlässliche Daten zu erhalten. Je nach Erfordernis würde sich anbieten, ca. 50 m vor dem Zebrastreifen ein Schild aufzustellen welches auf diesen Zebrastreifen bzw. diese Straßenquerung hinweist.

 

  Stellungnahme Stadt:Verstärkte Geschwindigkeitsmessungen, Weitere verkehrsregelnde Maßnahmen werden nicht für erforderlich angesehen. Der Fußgängerüberweg ist ausreichend beschildert und beleuchtet.

 

  Die Treppe zur Bushaltestelle,welche über dem Parkplatz am Pro Seniore zu erreichen ist, befindet sich in einem schlechten Zustand und ist nicht mit dem Rollator zu bewältigen.

 

  Stellungnahme Stadt:Die Treppe wird repariert.

 

  Überquerungshilfen am Pro Seniore  und Umgebung sind ebenfalls nicht mit Rollatoren und für Rollstuhlfahrer zu bewältigen, da die Bordsteine zu hoch sind.

 

    Stellungnahme Stadt:Die Querungshilfe wurde blindengerecht ausgebaut. Eine Veränderung ist daher nicht möglich.

 

  Der am Karolingerringbefindliche gemeinschaftliche Geh- und Radweg stellt ein Problem dar, da Radfahrer häufig zu schnell bzw. nebeneinander fahren.

 

  Stellungnahme Stadt:Lösungsmöglichkeiten werden durch das Amt für Marketing erarbeitet.

 

  Die Fußgängerzonein der Stadt stellt im oberen Bereich ein Problem für Fußgänger dar, da Fahrradfahrer/innen häufig zu schnell und rücksichtslos diesen Bereich durchfahren.

 

  Stellungnahme Stadt:Lösungsmöglichkeiten werden durch das Amt für Marketing erarbeitet.

 

  Der Arbeitskreis schlug vor, dass die für Lehrer ausgewiesenen Parkbuchten und –plätze auf der Westpromenade während Ferienzeiten freigegeben werden.

 

  Stellungnahme Stadt:Das Ordnungsamt prüft die Freigabe der Parkplätze während der Ferienzeiten.

 

    Wegweisung zur behinderten Toilette für Rollstuhlfahrer

 

 In der Sitzung des Seniorenauschusses am 05.09.2012 wurde der Hinweis zur behinderten Toilette – mit Symbol Rollstuhlfahrer - angesprochen.

 

  Dieser Hinweis ist in der Tat irreführend und sagt nicht aus, dass sich die für Rollstuhlfahrer geeignete Toilette auf dem entfernten Gelände der Bushaltestellen am Bahnhof befindet.

 

  Es erscheint daher erforderlich, das Hinweiszeichen mit einem Pfeil zu versehen und in Richtung Bahnhof auszurichten.

 

    Das Schild sollte einen Hinweis auf die behinderten Toiletten (Rollstuhlfahrer) am Busbahnhof mit Entfernungsangabe enthalten.

 

    Stellungnahme Stadt:Entsprechende Hinweise werden angebracht.

 

   .

 

   Eingaben und Berichte

 

  Der Aufzug zu den Bahnsteigenim Bahnhof Erkelenz ist seit Anfang September 2012 defekt. Darüber hinaus lässt die Sauberkeit sehr zu wünschen übrig.

  In Schreiben an die Deutsche Bahn, das Ordnungsamt der Stadt Erkelenz und das Bauunternehmen, das den Umbau des Bahnhofs ausführt, wurden auf den Mangelzustand hingewiesen und um schnellstmögliche Abhilfe ersucht. Insbesondere für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen ist der Umweg zu dem Bahnsteig 2 durch einen Tunnel eine Zumutung.

 

  „Wildes Parken“im Bereich der Post/Kölner Tor wurde zum wiederholten Male beanstandet. Dies führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung und Gefährdung des Fußgängerverkehrs.

  Es wurde angeregt, den ruhenden Verkehr noch stärker zu überwachen und vor der Post Absperreinrichtungen aufzustellen.

 

  

 

               Gefährdung von Menschen mit Behinderungen

 

  Bewohner des Hauses der Lebenshilfe auf der Südpromenade trugen vor, dass sie morgens und abends beim Ein- und Aussteigen der Behindertenbusse von Fahrradfahrer behindert und gefährdet werden.

Der Radweg, der von der Wilhelmstraße in die Südpromenade verläuft und am Wohngebäude der Lebenshilfe endet, muss von den Menschen mit Behinderungen überquert werden.

  Inwieweit bis zum Ausbau der Südpromenade eine Zwischenlösung gefunden werden kann, sollte durch die Stadt Erkelenz überprüft werden.

 

 

   Letzter Termin 2012

    17.12. 2012, 19.00 Uhr  Café Inclusio,  Jahresabschluss – Einladung Bürgermeister.

 

 

 

   Klaus Labahn

    Sprecher Arbeitskreis ÖPNV und Verkehr

 

 

                           

   

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