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Stadt Erkelenz
     Runder Tisch


Themenkreis: ÖPNV und Verkehr                                 Erkelenz, den 20.01.2013


Zusammenfassung:
Treffen des Arbeitskreises am 17.12.2012 von 19.00 bis 21.00 Uhr im Café Inclusio, Südpromenade 3,  41812 Erkelenz.

 

An der Sitzung nahmen teil:
15 Angehörige des Arbeitskreises,
Bürgermeister der Stadt Erkelenz, Herr Peter Jansen
Vorsitzende des Runden Tisches, Frau Dulies
Vorsitzender des Bezirksausschusses Mitte, Herr Steingießer
Vorsitzender des Bezirksausschusses Gerderath, Herr London
Behindertenbeauftragter, Herr Wild

Protokoll der Ausschusssitzung 2012 des Arbeitskreises ÖPNV und Verkehr am 17.12.2012

Zur letzten Sitzung des AK „ÖPNV und Verkehr“ hatte der Sprecher des Arbeitskreises, Herr Labahn, Herrn Bürgermeister Jansen eingeladen. Herr Labahn dankte Herrn Jansen für sein Kommen und die Bemühungen der Stadt Erkelenz, verkehrsgerechte Möglichkeiten für deren Bürger und für die Menschen mit Behinderungen zu
erschließen. Zu diesem Zweck ist die Stadt Erkelenz als Mitglied, dem Netzwerk „Verkehrssichere Städte und Gemeinden“, beigetreten. Die Mobilitätssicherung der älteren Generation spielt eine besondere Rolle und soll in Form eines Mobilitätsmanagements Berücksichtigung finden. Der Arbeitskreis „ÖPNV und Verkehr“ des Runden Tisches wird sich im Rahmen seiner Möglichkeiten hier einbringen.

Inzwischen hat es Gespräche mit dem AVV/VRR, Herrn Dick von der Kreisverwaltung und Herrn Winkens, gegeben. Diese hatten die Kragentarife und Seniorentarife zum Gegenstand genommen. Es sei festzustellen, dass es inzwischen mehr und mehr Niederflurbusse gibt, um mobilitätsabhängigen Menschen – seien es Mütter mit
Kinderwagen oder behinderte/rollatorabhängige Menschen– die Fahrt mit Bussen/Bahnen zu erleichtern. Was den Multibus betrifft, ist es lt. Herrn Labahn dem Arbeitskreis noch nicht gelungen, eine Verlängerung der Betriebszeiten zu erreichen.
Herr Labahn wies darauf hin, dass dem Arbeitskreis noch etliche Betätigungsfelder vorliegen, und zwar u.a. die Sicherung der öffentlichen Verkehrsnetze durch rutschfeste, zugängliche Bürgersteige für die Nutzer von Rollatoren und Rollstühlen.

Der Zugangsbereich der Post stellt ein Dauerproblem dar; dem sich nachhaltig
gewidmet werden sollte. Barrierefreie Zugänge zu den Geschäften sind erwünscht; hier sollten ebenfalls Lösungen gefunden werden.

Herr Bürgermeister Jansen wurde im Hinblick auf den nahenden Winter auf die Schwierigkeitenhingewiesen, die durch vereiste und verschneite Gehwege verursacht werden, da diese nicht von der Stadt gestreut werden. Dies sei ein Thema, welches im Seniorenausschuss behandelt werden sollte.

Etliche Anregungen des Runden Tisches haben zwischenzeitlich Berücksichtigung im Rat der Stadt gefunden, so z. B. das Projekt „Nette Toiletten“ sowie die Maßnahme des Glasverbotes in der Stadt Erkelenz während der Karnevalszeit.

Vorübergehende Probleme im Aufzugsbereich des Bahnhofes konnten nach intensiver Intervention durch den AK „ÖPNV und Verkehr“ inzwischen behoben werden.

Herr Bürgermeister Jansen bedankte sich für die Leistungen des Arbeitskreises „ÖPNV und Verkehr“ im Rahmen des Runden Tisches der Stadt Erkelenz.
Er verwies auf die finanziellen Zwänge, denen die Stadt Erkelenz unterliegt. Vor dem Hintergrund des Demografiewandels werden die Städte und Gemeinden Pläne ausarbeiten, wie zukünftig der alternden Gesellschaft Rechnung getragen werden kann, bzw. wie die Infrastruktur dann aussehen wird. In der Innenstadt von Erkelenz
lebt z. B. heute ein hoher Altersdurchschnitt, so dass in 10 bis 15 Jahren 65 % der noch hier lebenden Bürger eine funktionierende Infrastruktur mitfinanzieren müssten.
Eine Wohnumfeldstudie befindet sich in Erarbeitung, die sich den innovativen Gesichtspunkten von Wohnsiedlungen widmet. In Erkelenz entstehen zur Zeit mehrere Wohngebiete, z. B. im Bauxhof das Projekt des barrierefreien Bauens.

Eine Klimaschutzsiedlung soll ebenfalls im ehemaligen Bauxhofgebiet entstehen, an der sich das Land NRW beteiligen wird. Die Stadt Erkelenz steht vor Herausforderungen, da die Stadtentwicklung/- bepflanzung von vor 20 Jahren nicht mehr dem heutigen/zukünftigen Stand der demografischen Entwicklung
entspricht.

Was die Straßen im Kreis Heinsberg betrifft, so benötigt man eine Planungsvorlaufzeit von 9 Jahren. Die Kanäle sind bereits ca. 40 Jahre alt, was einen hohen Instandsetzungsrückstau darstellt. Herr Bürgermeister Jansen wies auf die bauliche Entwicklung der Stadt Erkelenz hin:
• Der Neubau des Bahnhofsgebäudes mit Hotel schreitet zügig voran.
Die Verhandlungen über das Bahnhofsgebäude erstreckten sich über 7,5 Jahre. Die Post hat nicht auf den Vorschlag der Stadt Erkelenz reagiert, das neue Bahnhofsgebäude zu nutzen.
• Mit dem Bau des neuen Amtsgerichtes wird 2014 begonnen.
• Die Fertigstellung der neuen Kreissparkasse und der neuen Volksbank schreiten ebenfalls voran.
• Das Finanzamt wird erweitert.
• Ca. 7000 m² des alten Amtsgerichtgrundstückes sollen dem Bau von Einzelhandelsgeschäften mit barrierefreien Zugängen für die im oberen Bereich der Stadt wohnenden Bürger dienen. Hierüber muss aber noch befunden werden. Der Arbeitskreis wird versuchen, seine Belange hier einzubringen.

Frau Dulies, als Sprecherin des Runden Tisches, dankte dem Sprecher des Arbeitskreises, Herrn Labahn, und dem Koordinator des Runden Tisches, Herrn Seeler, im Besonderen und den anderen anwesenden TeilnehmerInnen an
der heutigen Sitzung, im Allgemeinen für die geleistete Arbeit und betonte, dass vieles erreicht worden sei, und dass es positiv sei, die o. a. Themen nach vorne zu bringen.
Abschließend wurden noch Anliegen vorgebracht, die die behinderten Menschen betreffen, die ins Gewerbegebiet zur Arbeit gelangen müssen.

Mit dem Behindertendreirad sei es schwierig, den Fahrradweg auf der Tenholter Straße zu nutzen. Der AK „ÖPNV und Verkehr“ stellte fest, dass es aber keine andere Möglichkeit gibt, als den vorhandenen Fahrradweg entlang der Tenholter Straße zu nutzen. Notfalls müssten sich die Benutzer einen anderen Weg suchen. Wenn man
die Straße „Am Schneller“ benutzt, bilden die Schleusen ein Problem für Fahrradfahrer. Hier gebe es keineLösung.

Weiterhin wurde moniert, dass der Zuweg von der B57 ins Gewerbegebiet (Commerden) zu schnell von LKWs befahren wird. Es wurde vorgeschlagen, einen Zebrastreifen oder eine Verkehrsinsel anzubringen (Höhe Kapellchen). Der AK wird sich dieser Thematik annehmen.


Bezüglich des Kragentarifs hatte Herr Seeler AVV und VRR angeschrieben. Der AVV möchte die Strecke tarifmäßig bis Mönchengladbach ausdehnen. Hier sind die Vor- und Nachteile für die Erkelenzer Bürger anhand des aktuellen Tarifes nochmals zu erarbeiten. Der AK wird diese Sache weiter verfolgen.

Folgende Termine sind für das Jahr 2013 vorgesehen:
04.02.2013
08.04.2013
03.06.2013
jeweils in der Leonhardskapelle in Erkelenz.

Die Termine für die 2. Jahreshälfte werden noch festgelegt.
Aufgestellt:
Renate Michen
für den AK „ÖPNV und Verkehr“ des Runden Tisches Erkelenz

Klaus Labahn, Sprecher des Arbeitskreises

   

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