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Runder Tisch Erkelenz                                                                                 Erkelenz, den 30.01.2017

Arbeitskreis ÖPNV und Verkehr

 

 

Besprechungsvermerk

 

 

Ausbau der Autobahn A 46

Anschluss B56n - Weiterführungsanschluss zur A 2 in den Niederlanden

Hier: Besuch beim Landesbetrieb Straßenbau in Krefeld am 25.01.2017

 

 

Anwesende:  Landesbetrieb Straßenbau NRW    

                    Niederlassungsleiter Herr van Bebber                                                                                          Herr Weber

                    Runder Tisch AK ÖPNV und Verkehr            

                                                                          Herr Seeler

                                                                           Herr Labahn

                                                                           Herr Paulse            

                                                                           Frau Michen

 

Herr Seeler stellte den AK ÖPNV und Verkehr im Rahmen des Runden Tisches vor und erläuterte das Anliegen des heutigen Besuches.

Anlass dieses Gespräches war die Weiterführung der Autobahn A 46 von "Janses Mattes" in Form der B 56n in die Niederlande, wodurch die Lücke zwischen A 46 und A 2 in den Niederlanden ab Mai 2017 geschlossen werden wird (siehe auch Bericht im "Super Sonntag" vom 29.01.2017).

Der Arbeitskreis ÖPNV und Verkehr des Runden Tisches der Stadt Erkelenz beschäftigt sich seit ca. 2 Jahren mit der Thematik "Lärmschutz" für die Stadt Erkelenz in Form der aus Sicht des AK ÖPNV und Verkehr bzw. der Bürger erforderlichen Errichtung einer Lärmschutzwand, da mit einem erheblichen Lärmzuwachs durch die Verbindung mit der A 2 zu rechnen ist.

Das Gespräch ergab Folgendes:

Bundesweite Datenerhebungen bezüglich der Verkehrszahlen erfolgen alle 5 Jahre. Die letzte Zählung des Verkehrsaufkommens an der A 46 - Bereich Erkelenz Süd und Ost - wurde 2015 vor-genommen; die genauen Zahlen werden noch ausgewertet.

Prognostiziert werden 31.000 Fahrzeuge, die täglich Erkelenz passieren. Der prognostizierte Zeitraum soll bis zum Jahr 2025 gelten.

Wohlgemerkt: Die nächste Zählung würde erst 2020 erfolgen. Das zukünftige Verkehrsaufkommen, welches sich durch die Verlängerung der Autobahn ab Mai 2017 ergibt, ist in der Prognose von 31.000 Fahrzeugen hier nicht berücksichigt, da es ja auch nicht vorliegen kann.

(Zum Vergleich: Anfänglich betrug das Verkehrsaufkommen 18.000 Fahrzeuge pro Tag; zwischen 1995 und 2010 waren es ca. 26.000 pro Tag). 

Während des Gespräches stellte sich die Frage, inwieweit die Stadt Erkelenz bzw. der Kreis Heinsberg seinerzeit in das Planfeststellungsverfahren, welches Grundlage für den Weiterausbau der Autobahn war, eingebunden wurde. Dieses Verfahren oblag dem Landesbetrieb Straßenbau in Mönchengladbach. Dem AK ÖPNV und Verkehr wurde von Herrn van Bebber empfohlen, zur Klärung dieser

Frage mit dem Landesbetrieb Straßenbau in Mönchengladbach Kontakt aufzunehmen. Der Landes-betrieb Krefeld ist lediglich für die Ausführung von Planungen zuständig. Bis jetzt wurden aufgrund des zugenommenen Lärms lediglich eine 6-m Lärmschutzwand zwischen der Abfahrt Erkelenz Ost und Erkelenz Süd nachträglich errichtet. Weiterhin wurde dem AK empfohlen, rechtlich prüfen zu lassen, inwieweit aufgrund der nun bestehenden Verlängerung der Autobahn und des damit zunehmenden Lärms seitens der Stadt Erkelenz bzw. des Kreises Heinsberg rechtliche Ansprüche auf Lärmvorsorge bestehen. Erst nach Klärung dieser Punkte würde das von der Stadt in Erkelenz in Auftrag gegebene Gutachten nach Ansicht von Herrn van Bebber Sinn machen.

 

Im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes war der Landesbetrieb Krefeld bereit, dem AK ÖPNV und Verkehr einen Plan über den Lärmschutz im Bereich Erkelenz (Prognose DTV 2025)  zur Verfügung zu stellen. Die Grenzwerte betragen zurzeit 70 Dezibel pro Tag und 60 Dezibel pro Nacht. Diese Grenzwerte werden von der Bezirksregierung Köln festgelegt. Die nächste Messung wird 2020 erfolgen; hier stellt sich weiterhin die Frage, ob das von der Stadt Erkelenz beauftragte Gutachten lärmrelevante Daten liefern kann.

 

Sollte der AK ÖPNV und Verkehr eine eigene Messung über das Verkehrsaufkommen vornehmen lassen wollen, empfahl Herr van Bebber die Firma IVV in Aachen.

 

Herr van Bebber und Herr Weber erklärten, dass sie für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung stehen. Herr Seeler bedankte sich für das für den freundlichen Empfang und das aufschlussreiche Gespräch.

 

 

Aufgestellt für den AK ÖPNV und Verkehr:

Renate Michen

 

Nach Telefonischer Rücksprache am 21.2.2017 mit  Herrn Weber (Straßen NRW Krefeld, Tel.: 02151-819334) ergibt die Hochrechnung zum Straßenlärm, dass bei der Anzahl von 131000 Fahrzeugen pro Tag Lärmschutzmaßnahmen im Bereich Erkelenz erforderlich sind.

Für eventuelle Rücksprachen steht er jederzeit zur Verfügung

J. Seeler

   

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