• d1010008.jpg
  • d1010003.jpg
  • f1000006.jpg
   
  • f1000002.jpg
  • d1010003.jpg
  • d1010009.jpg
  • d1010004.jpg
  • f1000006.jpg
  • f1000001.jpg
  • d1010008.jpg
  • d1010010.jpg
   
  • d1010004.jpg
  • d1010009.jpg
  • f1000002.jpg
   

                                                                          Erkelenz, 18.11.2014                     

 

 

Antrag

des Arbeitskreises ÖPNV und Verkehr im Runden Tisch der Stadt Erkelenz

 

Doppelquerung der Überwege Südpromenade, Erkelenz

 

Der Arbeitskreis ÖPNV und Verkehr beantragt:

Beim Ausbau der Südpromenade in Erkelenz die Querungshilfe im Bereich des Johanniter-Stiftes und der Einrichtung der Lebenshilfe gem. Ziffer 4.2.1.13 des Leitfadens 2012 - Barrierefreiheit im Straßenraum – des Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW als Doppelquerung anzulegen.

Nach dem Leitfaden zeichnet sich eine Doppelquerung durch eine bautechnische Aufteilung der Gehwegquerungen aus. Während für blinde und sehbehinderte Menschen ein ertast-

barer Bordstein mit entsprechender Hinführung über Bodenindikatoren angeboten wird, ist der Querungsbereich für gehbehinderte Menschen als Nullabsenkung ausgebildet. Die Doppelquerung bietet damit sowohl gehbehinderten Verkehrsteilnehmern als auch blinden und sehbehinderten Menschen die bestmögliche Unterstützung und berücksichtigt die unterschiedlichen Belange in besonderen Weise.

Begründung:

Eigene Beobachtungen, Gespräche mit Menschen mit Handicap, Erfahrungsberichte anderer Städte, wie beispielsweise  Münster, Pforzheim, Grevenbroich (nachzulesen im Internet) haben bewiesen, dass die gemeinsamen Querungen durch den Noppenbelag und die für Blinde und sehbehinderten Menschen so wichtige Gehwegkanten für Rollstuhlfahrer und Personen mit Rollatoren äußerst gefahrvoll und beschwerlich sind. Verletzungen sind nicht auszuschließen.

Negativ ist anführen: Stetig ist zu beobachten, dass sich Menschen mit Gehhilfen über die Überwege des Kreisverkehrs Brückstraße / Nordpromenade quälen.  Darüber können auch gegenteilige Stellungnahmen nicht hinweg täuschen. Die Querungshilfe an der Senioreneinrichtung Karolingerring wird umgangen, da sie für den aufgeführten Personenkreis unüberwindbar ist.

Vorbildliche Anlage von Querungen bietet die Gemeinde Gemünd.

Die vorgesehenen Überwege der Südpromenade werden nach Gesprächen mit den Bewohnern der Einrichtungen, vorrangig durch Personen in Rollstühlen oder mit Gehhilfen benutzt werden, sodass eindringlich gebeten wird, im Interesse der älteren und behinderten Menschen die Überwege als Doppelquerung gem. Leitfaden 2012 des Landes NRW  anzulegen.

Auf die Rechtsgrundlage zu dieser Maßnahme wird auf den o. a. Leitfaden verwiesen.

Jürgen Seeler

Sprecher Arbeitskreis ÖPNV und Verkehr

   

Runder Tisch bei:  

   

Die nächsten Termine  

   

Interner Bereich  

   
© Runder Tisch Erkelenz