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Runder Tisch

Niederschrift

zur Sitzung des Runden Tisches am 23.06.2009

 

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Ort: Altes Rathaus

Teilnehmer: 33 Personen lt. der als Anlage beigefügten

Anwesenheitsliste

Termin: 23.06.2009

Beginn der Sitzung: 18.00 Uhr

Ende der Sitzung: 19.45 Uhr

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Sitzungsablauf:

1. Mitteilung der Vorsitzenden

2. Berichte / Anträge aus den Arbeitskreisen

• Soziales Engagement

• Wohnen im Alter

• ÖPNV und Verkehr

3. Vorstellung der „Selbsthilfegruppe für Inkontinenzkranke“ mit anschließender Gelegenheit zur Diskussion

Referenten: Herr Dr. Peisker, Chefarzt der Gynäkologie des Krankenhauses Erkelenz Frau Astrid Landmesser, Dipl. Physiotherapeutin

4. Verschiedenes


Abwicklung der Sitzung:

Die Sprecherin des Runden Tisches, Ratsfrau Dulies, begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Sitzung.

Zu Punkt 1: Mitteilung der Vorsitzenden

Frau Dulies begrüßt Herrn Dr. Feldhoff als Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Heinsberg und bittet ihn, dem Runden Tisch Informationen zum aktuellen Stand der mit der Grippe Typ A/H1N1 infizierten Person im Kreis Heinsberg zu erteilen.

Herr Dr. Feldhoff führt zunächst aus, dass er sehr gerne an den Sitzungen des Runden Tisches der Stadt Erkelenz teilnehme. Er betont die Wichtigkeit der Vorstellung der „Selbsthilfegruppe für Inkontinenzkranke“ und er freue sich, dass der Runde Tisch dieses Thema aufgegriffen habe.

Zum Thema Grippe führt er wie folgt aus:

Im Kreis Heinsberg gäbe es einen ersten Fall einer wahrscheinlichen Erkrankung an neuer Influenza vom Typ A/H1N1. Eine 25-jährige Frau aus Geilenkirchen sei am Montag im Krankenhaus Erkelenz positiv getestet worden. Das Ergebnis des Tests müsse allerdings noch vom zuständigen Robert-Koch-Institut bestätigt werden. Die Geilenkirchenerin sei am Samstag aus New York nach Deutschland zurückgekehrt und habe noch am gleichen Tag leichte Grippesymptome entwickelt. Nach dem Besuch des Hausarztes wäre sie zur weiteren Untersuchung in das Krankenhaus Erkelenz überwiesen worden, wo der Test auf neue Influenza das positive Ergebnis mit sich gebracht habe. Die Patientin befinde sich zurzeit mit leichten Grippesymptomen unter häuslicher Isolierung zuhause. Es gehe ihr den Umständen entsprechend gut. In der Regel sei die Erkrankung nach ca. sieben Tagen überstanden. In der Folge des positiven Testergebnisses wäre das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg eingeschaltet worden, das unter anderem die Kontaktpersonen ermittelt habe. Da die junge Frau nach ihrer Rückkehr aus New York nur vereinzelte Kontakte gehabt hätte, wären insgesamt fünf Kontaktpersonen im Kreis Heinsberg ermittelt worden. Diese würden sich zurzeit unter Beobachtung und häuslicher Isolierung für die Dauer der Inkubationszeit von sechs bis sieben Tagen befinden. Herr Dr. Feldhoff weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Bedeutung der Einhaltung von Hygieneregeln hin, die immer noch den besten Schutz vor Ansteckung bieten. Die Influenza würde durch Husten oder Niesen, durch ungewaschene Hände und engen Kontakt zu infizierten oder erkrankten Personen übertragen. Deshalb die Empfehlungen: Beim Husten oder Niesen Mund und Nase mit einem Einmaltaschentuch bedecken. Das Taschentuch möglichst sofort nach Gebrauch in Abfalleimer oder Müllbeutel entsorgen. Nach dem Husten oder Niesen Hände waschen. Händewaschen würde auch nach dem Putzen der Nase, dem Toilettengang und dem direkten Kontakt mit Menschen (z.B. Händeschütteln) empfohlen.

Beim Kreis Heinsberg sei ein Lagestab, der einmal wöchentlich tagen würde, eingerichtet worden. Dieser stehe in ständigem Kontakt mit den Städten und Gemeinden des Kreises. Allerdings bestehe derzeit kein Grund zur Sorge, da die Krankheit bei gesunden Menschen einen harmlosen Verlauf nehmen würde. Allerdings könne es bei Personen, die über ein geschwächtes Immunsystem verfügen würden, zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen. Er ruft dazu auf, bei Grippesymptomen unverzüglich den Hausarzt aufzusuchen, um die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.

Frau Dulies bedankt sich bei Herrn Dr. Feldhoff für die ausführliche Information und sein Interesse und seine Unterstützung des Runden Tisches.

Zu Punkt 2: Berichte / Anträge aus den Arbeitskreisen:

2.1 Arbeitskreis „ÖPNV und Verkehr“

Der Sprecher, Herr Labahn, berichtet ausführlich über die Arbeit im Arbeitskreis. Sein Bericht ist dieser Niederschrift als Anlage beigefügt.

Sodann stellt Frau Dulies nachfolgende Anträge zur Abstimmung, ob diese als Anträge an die entsprechenden Gremien weitergeleitet werden sollen:

Anträge an den Seniorenausschuss, den Bezirksausschuss Erkelenz -

Mitte sowie an den „Runden Tisch“

• Barrierefreier Zugang zu Poststelle in Erkelenz

• Erweiterung des Multibus-Verkehrs und Einbeziehung des Wohngebietes

Erkelenz Nord mit der Pro-Seniore-Residenz in das öffentliche Liniennetz

• Ruhebänke im Bereich der Pro-Seniore-Residenz

• Verkehrsberuhigung im Bereich des Johanniter-Stiftes, Südpromenade

Die Antragsbegründungen können den Anlagen 2 und 3 dieser Niederschrift entnommen werden.

Abstimmungsergebnis: einstimmig, keine Enthaltungen, keine Gegenstimmen

2.2 Arbeitskreis „Wohnen im Alter“

Die Sprecherin des Arbeitskreises, Frau Keusemann, berichtet, bei den Sitzungen ihres Arbeitskreises würden jeweils ca. 20 – 25 Personen teilnehmen. Es sei gelungen, zwei Architekten in die Arbeit einzubinden. Es wären bereits mehrere Wohnformen entwickelt worden. Ein Grundstückseigentümer habe Interesse an einem konkreten Objekt und beabsichtige, sich auch als Investor einzubringen. Sobald greifbare Ergebnisse vorliegen würden, würde sie in der nächsten Sitzung des Runden Tisches darüber berichten.

2.3 Arbeitskreis „Soziales Engagement“

Frau Dulies entschuldigt den Sprecher des Arbeitskreises, Herrn Lennertz, der sich auf einem Seminar in Bonn befinden und – falls es der Berufsverkehr zulasse – später an der Sitzung teilnehmen würde.

Anmerkung: Herr Lennertz hat an der Sitzung nicht mehr teilgenommen.

Zu Punkt 3: Vorstellung der „Selbsthilfegruppe für Inkontinenzkranke“

mit anschließender Gelegenheit zur Diskussion

Herr Dr. Peisker, Chefarzt der Gynäkologie des Krankenhauses Erkelenz und Frau Astrid Landmesser, Physiotherapeutin, tragen mittels eine PowerPoint-Präsentation die vielschichtige Problematik des Inkontinenzerkrankung vor. Sie führe ohne geeignete Behandlung oft zur sozialen Isolation der Betroffenen, da sie sich nicht mehr aus dem eigenen Haus oder aus der Wohnung trauen würden. Sowohl junge als auch ältere Menschen würden daran erkranken. Verschiedene Ursachen wurden erläutert.

Der Vortrag von Frau Landmesser richtet sich vor allem auf die praktische Umsetzung konkreter Hilfen in der Stadt Erkelenz. Sie ruft die Geschäftsleute in Erkelenz auf, dass Erkrankte dort – ohne Kunde zu sein – die Toilette benutzen dürfen. Dies soll ggf. durch noch zu entwickelnde Logos, die in den Fenstern der Geschäfte ausgehängt werden könnten, kenntlich gemacht werden. Herr Stefan Schüren, der Vorsitzende des Gewerberinges der Stadt Erkelenz, erklärt hierzu seine grundsätzliche Unterstützung. So soll in Zusammenarbeit mit Frau Ingrid Novello, der Vorsitzenden der Selbsthilfegruppe „Selbsthilfegruppe für Inkontinenzkranke“ in Erkelenz ein entsprechendes Modell entwickelt werden. Frau Novello erklärt hierzu ebenfalls ihre Bereitschaft, daran mitzuarbeiten und ggf. entsprechende Bescheinigungen zur Vorlage bei den Geschäften auszustellen.

Die PowerPoint-Präsentationen sind dieser Niederschrift als Anlage beigefügt.

Frau Dulies schließt die Sitzung gegen 19.45 Uhr und bedankt sich bei allen Beteiligten für ihr Interesse und den Referenten für ihre interessanten Vorträge und wünscht noch einen schönen Abend.

Anlage 01: Bericht von Herrn Labahn

Anlage 02: Anträge des AK „ÖPNV und Verkehr“ an den Seniorenausschuss sowie an den Bezirksausschuss Erkelenz-Mitte

Anlage 03: Antrag des AK „ÖPNV und Verkehr“ an den „Runden Tisch“

Anlage 04: PowerPoint-Präsentation von Herrn Dr. Peisker

Anlage 05: PowerPoint-Präsentation von Frau Landmesser

Anlage 06: Anwesenheitsliste

Erkelenz, 25.06.2009

Anne Dulies

Vorsitzende des Seniorenausschusses und Sprecherin des Runden Tisches

   

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