• d1010003.jpg
  • f1000006.jpg
  • d1010008.jpg
   
  • d1010008.jpg
  • f1000006.jpg
  • d1010003.jpg
  • f1000002.jpg
  • d1010009.jpg
  • d1010004.jpg
  • d1010010.jpg
  • f1000001.jpg
   
  • d1010004.jpg
  • f1000002.jpg
  • d1010009.jpg
   

Niederschrift zur Sitzung des Runden Tisches am 15.09.2010

 

Ort:Altes Rathaus

Teilnehmer: 38 Personen lt. der als Anlage beigefügten Anwesenheitsliste

Termin: 15.09.2010

Beginn der Sitzung: 18:00 Uhr

Ende der Sitzung: 19:00 Uhr

Tagesordnung:

1. Mitteilung der Vorsitzenden

2. Darstellung des Erkelenzer Modells „Familienpatenschaften“. Referat von Herrn Claus Bürgers, Sachgebietsleiter

Allgemeiner Sozialer Dienst im Jugendamt der Stadt Erkelenz.

Anschließend bietet sich Gelegenheit zur Diskussion

3. Vorstellung der Homepage des Runden Tisches der Stadt Erkelenz

4. Anträge

5. Neubelebung des Arbeitskreises „SozialesEngagement“

6. Verschiedenes

Abwicklung der Sitzung:

Die Sprecherin des Runden Tisches, Ratsfrau Dulies, begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Sitzung. Sie bedauert, dass keine Vertreter der örtlichen Presse der Einladung gefolgt sind.


http://www.runder-tisch-erkelenz.de/components/com_jce/editor/tiny_mce/plugins/article/img/readmore.png); font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">

Zu Punkt 1:Mitteilung der Vorsitzenden

1.1Frau Dulies teilt mit, die Aktion „Nette Toilette“, die eine kostenlose Nutzung der Toiletten in Erkelenzer Geschäften zum Ziel habe, sei auf einen guten Weg gebracht. Der Gewerbering habe seine Bereitschaft zur Unterstützung signalisiert und es seien Gespräche vereinbart worden. Es freue sie besonders, dass die Idee im Runden Tisch entwickelt worden sei und sei sicher, dass sich die Umsetzung sowohl auf die Erkelenzer Geschäftswelt als auch auf die Kunden und Besucher von Erkelenz positiv auswirken werde.

Zu Punkt 2:DarstellungdesErkelenzerModellsFamilienpatenschaften. Referat von Herrn Claus Bürgers, Sachgebietsleiter Allgemeiner Sozialer Dienst im Jugendamt der Stadt Erkelenz. Anschließend bietet sich Gelegenheit zur Diskussion

Herr Bürgers stellt das Erkelenzer Modell der „Familienpatenschaften“ mittels einer Power-Point-Präsentation vor. Mit diesem Frühwarnsystem würden mit vergleichsweise geringem Aufwand Überforderungsmerkmale der Eltern/Mütter anhand einer Indikatorenliste erkannt. Dann könnten über das Modell der „Familienpatenschaften“ Hilfeangebote auf freiwilliger Basis alltagspraktische Beratung und Unterstützung bieten. Bezüglich des Inhaltes wird auf diese Präsentation verwiesen. Sie ist als Anlage 01 dieser Niederschrift beigefügt.

Die Runde zeigt sich sehr interessiert an diesem Vortrag. Zahlreiche Nachfragen werden in der sich anschließenden Diskussion von Herrn Bürgers ausführlich beantwortet.

Zu Punkt 3:Vorstellung der Homepage des Runden Tisches der Stadt Erkelenz

Frau Dulies bringt ihre Freude zum Ausdruck, dass es nun gelungen sei, mittels einer Internetpräsentation die Arbeit des Runden Tisches und seiner Arbeitskreise auf der neuen Homepage (www.runder-tisch-erkelenz.de) darzustellen. Ihr besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Arbeitskreises „Internet und Kommunikation“, die dies durch ihre Arbeit in den letzten Monaten ermöglicht hätten. Der Arbeitskreis setze sich wie folgt zusammen: Elke Witz, Christel Paulzen, Marlies Hasenpusch-Ohoven, Klaus Steingießer, Irmtraud Keusemann, Klaus Labahn, Jürgen Seeler und Anne Dulies.

Die Erstellung der Homepage sei möglich geworden, da Frau Wirtz, beruflich u. a. als Web-Designerin tätig, die Funktion des Webmasters übernommen und die Seite zusammen mit Frau Paulzen entwickelt habe. Frau Hasenpusch-Ohoven habe das Logo konzipiert und die weiteren Mitglieder Beiträge aus den Arbeitskreisen geliefert. Das Gesamtergebnis sei allerdings auf die gemeinsame Arbeit aller Mitglieder zurückzuführen und man werde kontinuierlich an der Verbesserung und Aktualisierung der Homepage weiterarbeiten.

Sodann stellt Frau Wirtz die Internetseite mittels Beamer an der Leinwand vor. Sie erläutert Aufbau und Struktur der Homepage und weist auf die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme hin. Sie lädt ein zum Besuch der Seite und wünscht sich Anregungen oder Kritik, die mittels E-Mail an die Kontaktadressen übersandt werden können.

Zu Punkt 4:Anträge

Herr Labahn bringt folgende Anträge des Arbeitskreises „ÖPNV und Verkehr“ ein:

4.1.1 Markierung eines Schutzstreifens Südpromenade/Wilhelmstr.

Der Arbeitskreis beantragt, auf der Südpromenade / Einmündung Wilhelmstraße im Kurvenverlauf der abknickenden Vorfahrt in Fahrtrichtung Innenstadt einen Schutzstreifen für Fahrradfahrer in roter Markierung oder Pflasterung einzurichten.

Begründung:

Diese Maßnahme ist zur Verkehrssicherheit und zur Verhinderung von Verkehrsunfällen für den Fahrradverkehr unerlässlich und bezweckt: Einhaltung des Rechtsfahrgebotes – kein „Kurvenschneiden, Beachtung des Fahrradverkehrs im Kurvenbereich und beim Einbiegen in die Südpromenade.

4.1.2 Verkehrsbeschilderung Zu- / Ausfahrt des Parkplatzes am Markt in 41812 Erkelenz

Sachverhalt:

Im Arbeitskreis wurde mehrfach vorgetragen, dass die verkehrsregelnden Zeichen zur Zu- und Ausfahrt des Marktparkplatzes für den Verkehrsteilnehmer nicht überschaubar, erkennbar und erfassbar sind. Zudem sind die Verkehrszeichen labil aufgestellt und werden missbräuchlich verstellt.

Der Arbeitskreis beantragt:

Die Stadtverwaltung Erkelenz wird beauftragt,

a)die Zeichengebung dahin gehend zu überprüfen, dass die Verkehrszeichen möglichst in gleicher Höhe – dies betrifft insbesondere die Richtungspfeile – angebracht werden. In die Überprüfung ist einzubeziehen, ob nicht durch Entfernung von Verkehrszeichen die Verkehrsabläufe optimaler gestalten werden könnten.

b)Die Verkehrszeichen so zu befestigen, dass sie durch unbekannt nicht zu verstellen sind.

4.1.3 Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung an der Wohnstätte der Lebenshilfe, Südpromenade / Wilhelmstraße in 41812 Erkelenz

Sachverhalt:

Ein gewichtiger Themenbereich des Arbeitskreises umfasst die Sicher- heit auf den Wegen von den Seniorenheimen in die Kernstadt und die Verbesserung der Lebensqualität im Wohnumfeld. In dieses Programm wurde auch die Einrichtung für Menschen mit Behinderungen in Erkelenz, Südpromenade / Wilhelmstraße einbezogen.

Ein erstes Gespräch mit den behinderten Bewohnern fand am 31.05.2010 vor Ort statt. In diesem Gespräch kristallisierten sich nachstehende Konfliktsituationen heraus, die sich in erheblichem Maße belastet auf die Sicherheit und das Wohlergehen dieser gehandicapten Menschen auswirken:

Zu schnelles Fahren.

Gefährliches Überqueren der Fahrbahn.

Fehlende Absenkungen der Gehwegkanten.

Fehlende Halte- und Parkmöglichkeiten. Dies trifft besonders für Kranken- und Behindertentransportfahrzeuge zu, die im Knotenbereich halten müssen, um behinderte Personen, die an Rollstühlen gebunden sind, zu befördern.

Der Arbeitskreis beantragt:

Die Stadtverwaltung Erkelenz möge folgende Maßnahmen zur Konfliktlösung ergreifen:

Erhebung der Verkehrsabläufe (Verkehrszählung).

Geschwindigkeitsmessungen (Aufstellen des mobilen Geschwindigkeitsmessgerätes).

Anbringung von Warnzeichen.

Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h.

Einrichtung eines Fußgängerüberweges / Querungshilfen.

Absenkung von Gehwegkanten.

4.1.4 Radverkehr entgegen der Einbahnstraße in der Engstelle, Brückstraße 41812 Erkelenz

Der Arbeitskreis beantragt:

Die Anordnung, das Radfahren entgegen der Einbahnstraße in der Engstelle der Brückstraße zuzulassen, endgültig aufzuheben.

Begründung:

Im Arbeitskreis wurde wiederholt vorgetragen, dass die Freigabe des Radverkehrs in der Engstelle der Brückstraße mit erheblichen Unfallge- fahren verbunden ist. Als wesentliche Gefahrenmomente wurden benannt:

Fahrradfahrer werden gegen die Bordsteine gepresst – Sturzgefahr!

Berührungen mit entgegenkommenden Fahrzeugen. Sicherheitsabstände können durch den verengten Verkehrsraum nicht eingehalten werden.

Fußgänger werden durch ausweichende Fahrzeuge oder widerrechtliche Benutzung auf den schmalen Gehwegen erheblich gefährdet.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Brückstraße in diesem Bereich aus Gründen der Verkehrssicherheit wegen zu geringer Fahrbahnbreite (Sicherheitsabstände gegenüber Fahrradfahrern sind nicht gegeben), Unübersichtlichkeit (parkende Fahrzeuge) und Verkehrsbelastung den Radverkehr in Gegenrichtung der Einbahnstraße zuzulassen, nicht geeignet ist.

Weitere Eingaben und Anregungen des Arbeitskreises „ÖPNV und Verkehr“:

4.2.1 „Nette Toilette“:

Der AK regt an, die Stadtverwaltung möge einen Flyer und einen Sticker dazu entwickeln. Mit dem Flyer solle auf die Möglichkeiten hingewiesen und mit dem Sticker die Geschäfte, die das Benutzen der Toiletten gestatten gekennzeichnet werden.

4.2.2 Fußübergang an der Seniorenresidenz Aachener Str.

Der AK moniert, beim Fußgängerüberweg würden Wulste die Benutzung für Behinderte erschweren und bittet, diese abzuschrägen.

4.2.3 Fahrradabstellanlagen auf der Kölner Str.

Der AK bittet um zügige Aufstellung dieser Anlagen, damit das wilde Abstellen von Fahrrädern eingeschränkt werde.

4.2.4 Barrierefreier Zugang zu Post

Der AK habe eine S chreiben der Postverwaltung erhalten, die nunmehr die Möglichkeit eines barrierefreien Zugangs prüfen wolle. Die Stadtverwaltung werde gebeten, zusammen mit der Postverwaltung eine solchen Zugang zu ermöglichen.

4.2.5 Freigabe der Fußgängerzone für Radfahrer

Der AK bittet, vor der endgültigen Freigabe der Fußgängerzone für Radfahrer nach der Probephase in die Entscheidungsfindung mit einbezogen zu werden. Weiterhin solle die Beschilderung auf Mängel überprüft werden.

Erster Beigeordneter Dr. Gotzen bedankt sich für die Anträge, Anregungen und Hinweise des Arbeitskreises. Er sagt zu, diese in der Stadtverwaltung von den zuständigen Stellen prüfen zu lassen. Allerdings wären die Anträge nicht dazu geeignet, im Seniorenausschuss behandelt zu werden. So lägen einerseits – wie beispielsweise zur Brückstrasse – bereits konkrete Beschlüsse der zuständigen Fachausschüsse vor. Andererseits würde es sich um schlichte Verwaltungangelegenheiten handeln, die nicht im Ausschuss behandelt sondern von den zuständigen Ämtern zu prüfen wären. Er regt an, die Anträge und Anregungen aufzunehmen und sich dann, ggf. am AK „ÖPNV und Verkehr“ entsprechend auszutauschen bzw. mögliche Beeinträchtigungen abzustellen.

Zu Punkt 5:Neubelebung des Arbeitskreises „Soziales Engagement“

Frau Dulies bedankt sich zunächst beim bisherigen Sprecher des Arbeitskreises, Herrn Lennertz, für dessen Engagement. Er habe seine ehrenamtliche Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen einschränken müssen und könne daher für den Arbeitskreis nicht mehr zur Verfügung stehen. Nun möchte man den Arbeitskreis neu ins Leben rufen. Frau Dulies beabsichtigt, als Sprecherin des Runden Tisches zu einer Sitzung des Arbeitskreises einzuladen, um die Arbeit auf den Weg zu bringen. Sie ruft dazu auf, dass sich Interessierte in die bereit liegenden Kontaktliste eintragen oder über die Homepage des Runden Tisches Kontakt aufzunehmen und wünscht dem Arbeitskreis viel Erfolg.

Zu Punkt 6:Verschiedenes

Eine Teilnehmerin des Runden Tisches moniert, an den Sitzungen des Runden Tisches würden Behinderte nicht teilnehmen können, da der Sitzungssaal im Alten Rathaus nicht barrierefrei zu erreichen sei. Frau Dulies erwidert, man habe für diesen Einzelfall, der sich im Übrigen vorher bei ihr gemeldet habe, in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung eine einvernehmliche Lösung gefunden. Der Transport erfolge durch den Behindertenfahrdienst des Roten Kreuzes (DRK), die Kosten übernehme die Stadt Erkelenz. Herr Labahn teilt mit, die behinderten Mitlieder des AK „ÖPNV und Verkehr“ würden auch gerne an den Sitzungen des Runden Tisches teilnehmen, hätten jedoch Angst, beim Transport durch das DRK zu Schaden zu kommen.

Frau Dulies stellt klar, dass es bisher bei Veranstaltungen im Alten Rathaus immer gelungen sei, Behinderten den Zugang zum Sitzungssaal in der ersten Etage zu ermöglichen. Für die künftigen Sitzungen werden man jedoch einen barrierefrei zu erreichenden Ort wählen. Es sei doch wohl selbstverständlich, dass Behinderte im Runden Tisch und in den Arbeitskreisen herzlich willkom- men wären und keinesfalls die Absicht bestehen würde, diese auszugrenzen.

Gegen 19.40 Uhr schließt Frau Dulies die 8. Sitzung des Runden Tisches und bedankt sich bei allen für die Mitarbeit und ihr Engagement.

Erkelenz, 20.09.2010

Anne Dulies

Sprecherin des Runden Tisches

   

Runder Tisch bei:  

   

Die nächsten Termine  

   

Interner Bereich  

   
© Runder Tisch Erkelenz