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Der "Runde Tisch" der Stadt Erkelenz wurde aufgrund eines Ratsbeschlusses vom 14.12.2005 ins Leben gerufen. Der "Runde Tisch" ist mit interessierten Vertretern aus den Bereichen Bürgerschaft, Vereine, Wirtschaft, öffentliche Einrichtungen, Politik und Stadtverwaltung besetzt.

 

Der Runde Tisch der Stadt Erkelenz

Mit Schreiben vom 5. November 2005 beantragte die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Erkelenz die Gründung eines „Runden Tisches“, der sich außerhalb der Ebene eines von der Gemeindeordnung vorgegebenen Ausschusses des Rates der Stadt Erkelenz mit Themen der Seniorenarbeit beschäftigen soll.

Als Akteure wurden von der CDU-Fraktion die Bürgerschaft, Vereine, Wirtschaft, öffentliche Einrichtungen, die Politik und die Stadtverwaltung vorgeschlagen.

Der „Runde Tisch" soll die Möglichkeit besitzen, Arbeitskreise zu bilden.

Aufgaben sollen sein:

Interessensammlung und Interessenbündelung sowie Aufbereitung von Anregungen der zu ergreifenden Maßnahmen in vielfältigen Handlungsbereichen gesamtstädtischer Interessen unter Berücksichtigung aller Generationen, um u.a. das Generationenverständnis zu entwickeln und zu fördern und weitgehend entsprechende Projekte zu konzipieren und sodann die Anregungen zur Beschlussfassung in den Ausschuss für Senioren zu bringen.


 

 

In der Sitzung des Rates der Stadt Erkelenz am 14.12.2005 wird die Einrichtung eines „Runden Tisches“ mit nur einer Gegenstimme beschlossen.

Am Donnerstag, dem 9. Februar 2006 findet die 1. Sitzung des Runden Tisches statt.

Die Vorsitzende des Seniorenausschusses und damit Sprecherin des Runden Tisches – Anne Dulies – erläuterte zu Beginn dieser Sitzung die Konzeption des Runden Tisches als offenes Meinungs- und Anregungsgremium der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und nimmt Stellung:

a)zum demographischen Wandel:

Es gilt, die Bedürfnisse der heutigen Generationen mit den Lebenschancen

zukünftiger Generationen so zu verknüpfen, dass auch in Zukunft eine gerechte Teilhabe aller an der Gesellschaft möglich wird.

b)zu den Potenzialen des Alters:

Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung sowie einem frühzeitigen Ausscheiden aus dem Erwerbsleben hat sich für viele ältere Menschen  heute eine neue Lebenssituation herausgebildet. Sie ist charakterisiert dadurch, dass diese Menschen weitgehend von Verpflichtungen in Beruf und Familie frei sind, dennoch aber leistungsfähig und leistungsbereit bleiben. Anders als zu früheren Zeiten sind diese „gewonnenen Jahre“ nicht von Hilfebedürftigkeit geprägt, sondern bedeuten in der Regel einen mit Aktivität und Gesundheit einhergehenden Lebensabschnitt. Die meisten älteren Menschen streben keineswegs einen völligen Rückzug aus wichtigen gesellschaftlichen Aktionsfeldern an. Wenn die Bedingungen stimmen, sind viele Seniorinnen und Senioren zu einer Fortsetzung oder sogar Ausweitungen ihres Engagements in Beruf, Wirtschaft und Gesellschaft bereit.

c)zur Partizipation:

Viele ältere Menschen suchen eine sinnvolle Aufgabe, soziale Kontakte und aktive Teilhabe. Sie können dabei vielfältige Kompetenzen und Erfahrungen einbringen. Ohne das Erfahrungswissen älterer Menschen und ohne die Bereitschaft, dieses Wissen einzusetzen und zu vermitteln, wäre unsere Gesellschaft in weiten Bereichen ärmer.

d)Gemeinsame Werte verbinden Generationen

„Gemeinsam Gemeinschaft erleben“ könnte es in Erkelenz heißen und „Werte verbinden Generationen“ und „eine Brücke zwischen den Generationen bauen“, den Gedanken des Miteinander und Füreinander zu pflegen und mit Inhalt zu erfüllen ist wichtig.


 

Das Ziel heißt: Eine soziale Stadt gestalten, in der sich JUNGE für ALTE einsetzen und ALTE für JUNGE verantwortlich fühlen.

ALLE ziehen an einem Strang, und zwar in die gleiche Richtung!

Der „Runde Tisch“ arbeitet ehrenamtlich, überparteilich und überkonfessionell.


 

Größe und Organisation des Runden Tisches

Ziel des „Runden Tisches“ sollte es sein, praxisnahe Handlungsempfehlungen zu
entwickeln und auf der Grundlage guterPraxisbeispiele Wege zur Umsetzung menschlicher, fachlicher und finanzierbarerAnforderungen aufzuzeigen.

Der „Runde Tisch ist eine als offener Dialog angelegte Initiative. Sein Erfolg hängt auch entscheidend vom Wissen, von den Erfahrungen und der Bereitschaft zur Zusammenarbeit aller Akteure ab.

Am „Runden Tisch“ sollten Bürgerinnen und Bürger über alle Generationen    hinweg, Institutionen, Vereine und Verbände, Freie Träger der  Wohlfahrtspflege, Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Wirtschaft, Gewerkschaft, Industrie, Politik und Verwaltung teilnehmen können.

Der „Runde Tisch“ tagt bei Bedarf.

Anzahl und Teilnehmer können von Mal zu Mal wechseln.

Um die Themen des „Runden Tisches“ aufzuarbeiten und abzuarbeiten, Abstimmungen zu treffen, Vorlagen zu erarbeiten, Termine zu machen etc. sollte ein engerer Kreis – eine Arbeitsgremium zur Koordination – ergänzend eingerichtet werden. Ein Rückfluss der erledigten Arbeiten erfolgt an den „Runden Tisch“.

Verschiedene Arbeitsgruppen, die sich aus dem „Runden Tisch“ bilden, befassen sich mit handlungsorientierten Themen.

Zur Zeit sind dies:

ÖPNV und Verkehr

Soziales Engagement

Wohnen im Alter

Ähnlich wie beim Stadtmarketing angedacht, wird die Einrichtung einer Internet-Plattform

vorgeschlagen, die eine Berichterstattung über die Arbeit des „Runden Tisches“ eröffnen 

und zugleich Möglichkeiten für Bürgeranregungen bieten soll.

Hier noch ein Leitfaden für die künftige Arbeit in Form einer Interessensammlung, wobei die Themenfelder in Rubriken gegliedert sind:


 

a) Spezielle Bedürfnisse der Senioren

Anforderungen an die Gesellschaft:

  • eingeschränkte Mobilität (z.B.: Wie komme ich zum Arzt?) – (Bürgerbus ??)

  • Krankenbetreuung

  • Pflege Paten-Partnerschaften für hilfsbedürftige oder hochbetagte Menschen

b) Spezielle Befähigungen und Leistungen der Senioren

Wo können sich Senioren einbringen?

  • Zeitkontingent, z.B. Ersatzoma/-opa bei jungen Familien/Berufstätigen

  • Lebens- u. Berufserfahrung geleistete Arbeit, z.B. in Vereinen

c)generationenübergreifende Punkte

  • eine Brücke zwischen den Generationen bauen,

  • Schaffung einer Balance zwischen den Generationen,

  • den Gedanken des Mit- u. Füreinander pflegenund diesen mit Inhalt füllen:

 

  • Betreuung im Krankheitsfall

  • Betreuung der Haustiere

  • Reinigung/Gartenpflege

  • Einkaufsservice/Besorgungen

  • Winterdienst

  • Schülerlotsen

  • Kinderbetreuung

  • Hilfe in Notfällen

  • Freizeitgestaltung

 

Arbeitskreise Informationen:

Arbeitskreis ÖPNV und Verkehr

Der Runde Tisch hat als Interessenvertretung für den öffentlichen Personennahverkehr und zur Hebung der Verkehrssicherheit in der Stadt Erkelenz diesen Arbeitskreis eingerichtet.
Im Themenbereich ÖPNV 
befasst sich der Arbeitskreis mit:

 

  • Mitwirkung bei der Gestaltung bürgerfreundlicher Beförderungsbedingungen
  • Schaffung eines flächendeckenden Liniennetzes
  • Einsatz von Abruf-Sammeltaxen, Multibusse und Bürgerbusse zu verkehrsarmen Zeiten und auf gering frequentierten Linien
  • Gründung eines Bürgerbusvereines

 

Im Themenbereich Verkehr befasst sich der Arbeitskreis mit:

 

  • Offenlegung verkehrswidriger Verkehrsabläufe und Gefahrenstellen
  • Schaffung eines barrierefreien Wegenetzes und Zugang zu öffentlichen Einrichtungen für Behinderte und ältere Menschen mit Gehhilfen
  • Förderung des Fahrradfahrens in der Stadt mit Aktionen zur Hebung der Verkehrssicherheit und Ausbau des Radwegenetzes

 


Arbeitskreis Wohnen im Alter

Tradition und Fortschritt. So sieht sich Erkelenz.

Hohe Lebensqualitat in Stadt und Umland. Attraktiv für junge Familien, vorbildlich ausgestattet mit Altenheimen und betreuten Wohnanlagen. Bis hier hat das Konzept getragen. Doch nun erfordert der "demografische Wandel” neue Konzepte

Unsere Vorstellungen hierzu:

  • eigenständiges Wohnen in

  • barrierefreien Wohnanlagen

  • mit Kommunikationsraum für die nachbarschaftliche Selbstorganisation

  • in fußerreichbarer Nähe zu Geschäften usw.

  • überw iegend Mietwohnungen für 1 oder 2 Personen

  • in bürgerlichem (nicht Luxus-) Preissegment

Die Wohnanlagen sollten wenigstens 20 Wohneinheiten haben damit sich zentrale Versorgungssysteme rechnen. Es muss energieeffizient konzipiert werden, damit Fördermittel fließen können.

Der Arbeitskreis "Wohnen im Alter" hat 2007 eine, Fragebogenaktion zur Ermittlung des Bedarfs an seniorengerechten Wohnungen durchgeführt.

Die Umfrage ergab eindeutig, dass in Erkelenz ein gro ßer Bedarf an Wohnungen in Mehrgenerationenhäusern oder Haus- / Wohngemeinschaften besteht.

Der besondere Wert dieses Baukonzepts ist neben der besseren Wohnqualitiät auch die Vermeidung von Alterseinsamkeit.

Es ist also an der Zeit, gemeinsammit der Stadt Erkelenz, mit Architekten, mit Bauunternehmungen und seniorenbewegten Politikern in Kreis und Land aktiv zu werden.

Das Ziel ist klar: Erkelenz, attraktiv, lebens- und liebenswert für alle Altersgruppen.

Projekte/Aktivitäten/Ziele

 


Arbeitskreis Internet und Kommunikation

 

• Wir möchten:

 


• die Bürger in der Stadt Erkelenz und im Kreis Heinsberg über

 

die Aktivitäten und Ergebnisse des RUNDEN TISCHES ERKELENZ  informieren.

 


• die Webseite www.Runder-Tisch-Erkelenz.de benutzerfreundlich und interessant gestalten

 

 

   

Runder Tisch bei:  

   

Die nächsten Termine  

   

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