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Infos Lärmkartierung

Hinweise zu Lärmkarten finden Sie hier

 

Stellungnahme Straßen NRW vom 22.3.2018 Lärmaktionsplan-II Entwurf finden Sie hier

 

Protokoll des Arbeitskreises ÖPNV und Verkehr vom 8.10.2018

 

Herr Seeler begrüßte die Teilnehmer/innen, Frau Boxberg vom ADFC und Ratsfrau Göhl

 

Die Einladungen mit Tagesordnung wurden rechtzeitig per E-Mail und Post verschickt.

 

 

 

Die Tagesordnung sieht vor:

 

1.     Bericht von Frau Boxberg: Aktuelle Themen zum Fahrrad

2.     Bilanz zum Thema Gutachten zur Lärmkartierung

3.     Diverses

u.a. Stand Radweg L19

Info Arbeitsthemen des Behindertenbeauftragten

Umbau der Ampelanlagen

 

 

1.     TOP 1:    Frau Boxberg berichtete über die Entwicklungen rund um das Fahrrad. Es sind im Bereich Erkelenz Verbesserungen erreicht worden, aber Handlungsbedarf besteht nach wie vor.

 

Die Mitgliedschaft in der AGFS läuft im kommenden Jahr aus. Wir freuen uns, dass Erkelenz die Vorteile dieser Gemeinschaft erkannt hat und einen Folgeantrag zur Mitgliedschaft stellen wird. Erfreulich ist, dass die Stadt bei einigen Entscheidungen zu Nachbesserungen bereit ist – Beispiel Bushaltestelle auf dem Radweg an der Nordpromenade. Auch freut es uns, dass bei Baustellen an Hauptradrouten immer öfter an eine akzeptable Umleitungsbeschilderung gedacht wird.

 

Die Mitgliedschaft in der AGFS läuft im kommenden Jahr aus. Wir freuen uns, dass Erkelenz die Vorteile dieser Gemeinschaft erkannt hat und einen Folgeantrag zur Mitgliedschaft stellen wird. Erfreulich ist, dass die Stadt bei einigen Entscheidungen zu Nachbesserungen bereit ist – Beispiel Bushaltestelle auf dem Radweg an der Nordpromenade. Auch freut es uns, dass bei Baustellen an Hauptradrouten immer öfter an eine akzeptable Umleitungsbeschilderung gedacht wird.

 

Bürgermeister Jansen hat in der Neujahrsansprache treffend festgestellt, dass bis 2032 die Babyboomer-Generationen in Rente gehen werden. Wir finden, es ist an der Zeit sowohl den Schülern als auch der älteren Generation direkte, sichere und komfortable Wege in die Innenstadt zu ermöglichen.

 

Ergebnisse des Fahrradklimatest sind  hier nachzulesen

 

 

 

Gemäß Presseveröffentlichungen RP vom 2.10.2018 und 6.10.2018 soll der Bau des Radwegs an der L19 Erkelenz-Kückhoven Anfang 2019 beginnen. Gemäß Info von Straßen NRW wurde das Anforderungsprofil vergrößert, u. a. durch eine Ampelanlage an der L366, so dass die Verzögerungen hiermit zu erklären sind.

 

 

Bürgern aus Bellinghoven sprachen schriftlich folgendes an:

Der Radweg zwischen K 32 und der Franz Fell Brücke in Tenholt ist von beiden Seiten als Fahrradweg zu kennzeichnen.

Es muss sichergestellt werden, dass eine Nutzung durch Arbeitsgeräte wie Trecker und  Teleskoplader nicht stattfindet. Eine Begegnung Fahrradfahrer und Arbeitsgerät ist bedingt  durch den schmalen Weg nicht möglich 

 

Zum 22.10.2018 hat die Verwaltung, Frau Stoffels, den Arbeitskreis Fahrradfreundliche Stadt eingeladen. Hier können Anregungen bzw. Verbesserungsvorschläge eingebracht werden.

 

2.     TOP 2: Die Lärmkartierung ist seit 2008 ein Thema im Umweltausschuss. Auf der Sitzung des DUS in 2016 kündigte der Bürgermeister an, dass ein Gutachten zur Lärmkartierung erstellt wird. Das Gutachten liegt Anfang 2018 vor und wurde dem Ausschuss Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaftsförderung und Betriebe vorgestellt. Laut Vorlage A 61/432/2018 liegen keine lärmbezogenen Beschwerden vor. Allerding haben 14 Bürger eine Stellungnahme abgegeben. Die Bürger betrachten ihre Stellungnahme als Beschwerde.

 

Gemäß Mitteilungen des Bürgermeisters im DUS 2016 wird u.a. auf Betreiben des Runden Tisches ein Gutachten zur Lärmkartierung erteilt. Das Gutachten liegt seit Anfang 2018 vor, so dass im Rahmen der Bürgerbeteiligung Herr Lurweg gebeten wurde, das Gutachten ABK ÖPNV und Verkehr vorzustellen. Leider lehnte Herr Lurweg eine Diskussion des Gutachtens im ABK ÖPNV und Verkehr ab. Dies wurde von den Teilnehmern der Sitzung zur Kenntnis genommen. Die Art und Weise wie Herr Lurweg die Einladung ablehnt, ist bürgerunfreundlich und bedarf einer Entschuldigung.

 

Der Runde Tisch hat in 2017 nicht getagt und wird absehbar auch in 2018 nicht tagen.

Die Sprecherin des RT lädt laut Ratsbeschluss zu den Sitzungen ein.

Um weiteren Verzug zu verhindern, wird der ABK ÖPNV und Verkehr in den Rat der Stadt Erkelenz einen Antrag einbringen, mit dem Ziel, feste Termine einzustellen.

 

3.     TOP : Info Arbeitsthemen des Behindertenbeauftragten    

Der Behindertenbeauftragter Herr Ullmann war leider verhindert. Eine Information lag per E-Mail vor. Wesentlicher Punkt sind die Ampelanlagen:

 

So haben wir jetzt - in Zusammenarbeit mit dem Blindenverband Heinsberg - die Zusage der Verwaltung/Straßen NRW erhalten, dass drei wichtige Ampeln in Erkelenz für Blinde umgerüstet werden. Dies wird sich noch bis 2019 hinziehen, da erhebliche Aufwendungen (Ampelschaltungen/Gehweganpassung mit taktilen Elementen) vorgenommen werden müssen. War zwar eine langwierige Angelegenheit, hat jetzt aber zu einem Ergebnis geführt.

 

Der Antrag der FDP im Rat der Stadt Erkelenz zum selben Thema wurde zur Kenntnis genommen

 

Der Zugang zur Postbank/ Post:

 

Vor längerer Zeit hatte die Postbank schon zugesagt, die Klingel wieder zu aktiveren. Dies ist ja nur die Minimallösung. Ich hatte den Wunsch, bei dieser Minimallösung dann auch gleich eine Gegensprechanlage/Kamera anzubringen. Dann kann man bei den Mitarbeiter/innen der Post auch sehen, ob wirklich Hilfsbedarf vorhanden ist, oder nur "Klingelmännchen" gemacht wurde.

Mein Wunsch: Prüfung, ob auf der Plattform auch noch ein Sitz installiert werden kann. Dann könnten auch Rollator-Nutzer und Eltern mit Kinderwagen den Lift nutzen. Ist alles technisch machbar. Diese Ausführung hätte man auch schon damals direkt installieren können. Warum da niemand daran gedacht hat, keine Ahnung. Herr Oellers wollte nochmals gezielt seine MA bei der Postbank nachfragen lassen. Die Postbank hat aber - wie nicht anders zu erwarten - sehr viel Zeit. Mein Gefühl: Die verzögern alles so lange, bis geklärt ist, ob der Standort Erkelenz überhaupt noch erhalten bleibt.

                                         

Es ist schon bedauerlich, dass das Unternehmen Postbank, das teilweise im Besitz des Bundes ist, das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung ignoriert. 

 

 

Ein Teilnehmer äußerte die Bitte zu prüfen, ob es möglich ist, eine Baumsatzung in Erkelenz einzuführen. Das Thema wurde bereits im Rat der Stadt behandelt und wird daher auf die nächste Sitzung des ABK vertagt, um den Ratsbeschluss vorzulegen.

 

Die Akustik im unteren Besprechungsraum der Leonhardskapelle ist nach wie vor unbefriedigend. Teilnehmer, die Gehörgeräte nutzen, klagen über  Verständigungsprobleme.

Eine Verbesserung der Akustik ist nach wie vor wünschenswert.

 

Termine für 2019 werden zum späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

 

Der Sprecher des ABKs bedankte sich bei den Teilnehmern für die rege Diskussion

 

gez. Jürgen Seeler

Sprecher ABK ÖPNV und Verkehr

 

Themen im Bereich ÖPNV

  • Mitwirken bei der Gestaltung bürgerfreundliche Beförderungsbedingungen
  • Nachteile in der Tarifstruktur der Verkehrsverbünde aufzeigen und Anregungen zur Beseitigung geben
  • Anregungen seitens der Bürger zum ÖPNV aufnehmen, prüfen und gegebenenfalls Umsetzung veranlassen

Themen im Bereich Verkehr

  • Offenlegung verkehrswidriger Verkehrsabläufe und Gefahrenstellen
  • Schaffung eines barrierefreien Wegenetzes
  • Schaffung von barrierefreien Zugang zu öffentlichen Einrichtungen für Behinderte und ältere Menschen mit Gehilfen unter Berücksichtigung des Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
  • Fördern des Fahrradfahren in Erkelenz und Mitarbeit im Arbeitskreis fahrradfreundliche Stadt Erkelenz
  • Anregungen seitens der Bürger zum Verkehr, Lärmentwicklung Gefahrenstellen etc. aufnehmen, prüfen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen veranlassen
  • Mitwirken bei dem Projekt Wege ohne Behinderung

Interessierte Bürger sind eingeladen und können jederzeit an den Besprechungen des Arbeitskreises teilzunehmen.

 

 

Projekt 'Wege ohne Behinderung'

Der "Runde Tisch" arbeitet ehrenamtlich, überparteilich und überkonfessionell für die Bürger der Stadt Erkelenz. Jeder Bürger darf gerne“ mitmachen“. Ziel ist es, durch die gemeinsame Arbeit eine soziale Stadt zu gestalten. Der Arbeitskreis ÖPNV u. Verkehr des Runden Tisches bemüht sich unter anderem um die Schaffung eines barrierefreien Wegenetzes und Zugang zu öffentlichen Einrichtungen für Behinderte und ältere Menschen mit Gehhilfe.

Der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt Erkelenz ist bemüht, eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen somit eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. In seiner Funktion als ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter ist Herr Wild Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung und vertritt ihre Interessen gegenüber Rat und Verwaltung. Um Anregungen bezüglich der Schaffung oder Verbesserung von Diensten, Einrichtungen und Serviceleistungen geben zu können, ermittelt er die Bedürfnisse und Erwartungen behinderter Menschen in Erkelenz. Darüber hinaus unterstützt er Rat und Verwaltung bei der Umsetzung einer barrierefreien Stadt.

Gemeinsam stehen wir für das Projekt 'Wege ohne Behinderung'. Hier ist auch Ihre Mithilfe gefragt. Erfasst werden aktuelle 'Behinderungen' bei öffentlichen Verkehrsflächen (Straßen, Bürgersteigen...), öffentlichen Gebäuden und Behinderungen im öffentlichen Leben. Gemeinsamen möchten wir, dass Verbesserungshinweise gesammelt werden. Auch unbewusste und vermeidlich kleine Hindernisse können im Alltag stark einschränken. In Erkelenz funktioniert das Zusammenspiel zwischen Verwaltung, Behindertenbeauftragtem und Bürgern zu diesem Schwerpunkt. Durch das Projekt besteht die Chance, gezielt Schwachstellen durch mehrere Beteiligte zu bewerten und ggf. zu priorisieren.

Ziel ist es die 'Behinderungen' bei öffentlichen Verkehrsflächen zu erfassen und im Arbeitskreis zu bewerten. Die 'Behinderungen' werden im Arbeitskreis ÖPNV u. Verkehr diskutiert und gewichtet. Mit dieser Bewertung wird die erfasste 'Behinderung' zur weiteren Prüfung und Bearbeitung an die Stadt Erkelenz weitergeleitet.

Das Projektteam wird über die Ergebnisse regelmäßig informiert.

 

Ihr Projektteam 

‚Wege ohne Behinderung‘

hier haben Sie die Möglichkeit sich den Erfassungsbogen herunterzuladen.

Sie können ihn ausfüllen und

an das Ordnungsamt der Stadt Erkelenz schicken

oder als mailanhang an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   

aber Sie können auch gleich hier Ihre Angaben machen  (bitte folgen Sie dem Link)

Danke

Hier die Erfassungsliste mit Bearbeitungsstand

 

Themen im Bereich ÖPNV

  • Mitwirkung bei der Gestaltung bürgerfreundlicher Beförderungsbedingungen
  • Schaffung eines flächendeckenden Liniennetzes
  • Einsatz von Abruf-Sammeltaxen, Multibusse und Bürgerbusse zu verkehrsarmen Zeiten und auf gering frequentierten Linien
  • Gründung eines Bürgerbusvereines

Themen im Bereich Verkehr

  • Offenlegung verkehrswidriger Verkehrsabläufe und Gefahrenstellen
  • Schaffung eines barrierefreien Wegenetzes und Zugang zu öffentlichen Einrichtungen für Behinderte und ältere Menschen mit Gehhilfen
  • Förderung des Fahrradfahrens in der Stadt mit Aktionen zur Hebung der Verkehrssicherheit und Ausbau des Radwegenetzes

Zu diesem Thema hat der Arbeitskreis beantragt, dass die Stadt Erkelenz einen „Arbeitskreis fahrradfreundliche Stadt Erkelenz“ einrichtet und

der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. beitritt.Zu den Aufgabenbereichen werden Gespräche mit Behörden, Verkehrsunternehmen und Verbänden geführt, Schriftsätze gefertigt und Anträge gestellt.Die Sitzungen des Arbeitskreises sind öffentlich.

Interessierte Bürger sind jederzeit willkommen.
 


   

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