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Infos Lärmkartierung

Hinweise zu Lärmkarten finden Sie hier

 

Stellungnahme Straßen NRW vom 22.3.2018 Lärmaktionsplan-II Entwurf finden Sie hier

 

Protokoll des Arbeitskreises ÖPNV und Verkehr vom 8.10.2018

 

Herr Seeler begrüßte die Teilnehmer/innen, Frau Boxberg vom ADFC und Ratsfrau Göhl

 

Die Einladungen mit Tagesordnung wurden rechtzeitig per E-Mail und Post verschickt.

 

 

 

Die Tagesordnung sieht vor:

 

1.     Bericht von Frau Boxberg: Aktuelle Themen zum Fahrrad

2.     Bilanz zum Thema Gutachten zur Lärmkartierung

3.     Diverses

u.a. Stand Radweg L19

Info Arbeitsthemen des Behindertenbeauftragten

Umbau der Ampelanlagen

 

 

1.     TOP 1:    Frau Boxberg berichtete über die Entwicklungen rund um das Fahrrad. Es sind im Bereich Erkelenz Verbesserungen erreicht worden, aber Handlungsbedarf besteht nach wie vor.

 

Die Mitgliedschaft in der AGFS läuft im kommenden Jahr aus. Wir freuen uns, dass Erkelenz die Vorteile dieser Gemeinschaft erkannt hat und einen Folgeantrag zur Mitgliedschaft stellen wird. Erfreulich ist, dass die Stadt bei einigen Entscheidungen zu Nachbesserungen bereit ist – Beispiel Bushaltestelle auf dem Radweg an der Nordpromenade. Auch freut es uns, dass bei Baustellen an Hauptradrouten immer öfter an eine akzeptable Umleitungsbeschilderung gedacht wird.

 

Die Mitgliedschaft in der AGFS läuft im kommenden Jahr aus. Wir freuen uns, dass Erkelenz die Vorteile dieser Gemeinschaft erkannt hat und einen Folgeantrag zur Mitgliedschaft stellen wird. Erfreulich ist, dass die Stadt bei einigen Entscheidungen zu Nachbesserungen bereit ist – Beispiel Bushaltestelle auf dem Radweg an der Nordpromenade. Auch freut es uns, dass bei Baustellen an Hauptradrouten immer öfter an eine akzeptable Umleitungsbeschilderung gedacht wird.

 

Bürgermeister Jansen hat in der Neujahrsansprache treffend festgestellt, dass bis 2032 die Babyboomer-Generationen in Rente gehen werden. Wir finden, es ist an der Zeit sowohl den Schülern als auch der älteren Generation direkte, sichere und komfortable Wege in die Innenstadt zu ermöglichen.

 

Ergebnisse des Fahrradklimatest sind  hier nachzulesen

 

 

 

Gemäß Presseveröffentlichungen RP vom 2.10.2018 und 6.10.2018 soll der Bau des Radwegs an der L19 Erkelenz-Kückhoven Anfang 2019 beginnen. Gemäß Info von Straßen NRW wurde das Anforderungsprofil vergrößert, u. a. durch eine Ampelanlage an der L366, so dass die Verzögerungen hiermit zu erklären sind.

 

 

Bürgern aus Bellinghoven sprachen schriftlich folgendes an:

Der Radweg zwischen K 32 und der Franz Fell Brücke in Tenholt ist von beiden Seiten als Fahrradweg zu kennzeichnen.

Es muss sichergestellt werden, dass eine Nutzung durch Arbeitsgeräte wie Trecker und  Teleskoplader nicht stattfindet. Eine Begegnung Fahrradfahrer und Arbeitsgerät ist bedingt  durch den schmalen Weg nicht möglich 

 

Zum 22.10.2018 hat die Verwaltung, Frau Stoffels, den Arbeitskreis Fahrradfreundliche Stadt eingeladen. Hier können Anregungen bzw. Verbesserungsvorschläge eingebracht werden.

 

2.     TOP 2: Die Lärmkartierung ist seit 2008 ein Thema im Umweltausschuss. Auf der Sitzung des DUS in 2016 kündigte der Bürgermeister an, dass ein Gutachten zur Lärmkartierung erstellt wird. Das Gutachten liegt Anfang 2018 vor und wurde dem Ausschuss Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaftsförderung und Betriebe vorgestellt. Laut Vorlage A 61/432/2018 liegen keine lärmbezogenen Beschwerden vor. Allerding haben 14 Bürger eine Stellungnahme abgegeben. Die Bürger betrachten ihre Stellungnahme als Beschwerde.

 

Gemäß Mitteilungen des Bürgermeisters im DUS 2016 wird u.a. auf Betreiben des Runden Tisches ein Gutachten zur Lärmkartierung erteilt. Das Gutachten liegt seit Anfang 2018 vor, so dass im Rahmen der Bürgerbeteiligung Herr Lurweg gebeten wurde, das Gutachten ABK ÖPNV und Verkehr vorzustellen. Leider lehnte Herr Lurweg eine Diskussion des Gutachtens im ABK ÖPNV und Verkehr ab. Dies wurde von den Teilnehmern der Sitzung zur Kenntnis genommen. Die Art und Weise wie Herr Lurweg die Einladung ablehnt, ist bürgerunfreundlich und bedarf einer Entschuldigung.

 

Der Runde Tisch hat in 2017 nicht getagt und wird absehbar auch in 2018 nicht tagen.

Die Sprecherin des RT lädt laut Ratsbeschluss zu den Sitzungen ein.

Um weiteren Verzug zu verhindern, wird der ABK ÖPNV und Verkehr in den Rat der Stadt Erkelenz einen Antrag einbringen, mit dem Ziel, feste Termine einzustellen.

 

3.     TOP : Info Arbeitsthemen des Behindertenbeauftragten    

Der Behindertenbeauftragter Herr Ullmann war leider verhindert. Eine Information lag per E-Mail vor. Wesentlicher Punkt sind die Ampelanlagen:

 

So haben wir jetzt - in Zusammenarbeit mit dem Blindenverband Heinsberg - die Zusage der Verwaltung/Straßen NRW erhalten, dass drei wichtige Ampeln in Erkelenz für Blinde umgerüstet werden. Dies wird sich noch bis 2019 hinziehen, da erhebliche Aufwendungen (Ampelschaltungen/Gehweganpassung mit taktilen Elementen) vorgenommen werden müssen. War zwar eine langwierige Angelegenheit, hat jetzt aber zu einem Ergebnis geführt.

 

Der Antrag der FDP im Rat der Stadt Erkelenz zum selben Thema wurde zur Kenntnis genommen

 

Der Zugang zur Postbank/ Post:

 

Vor längerer Zeit hatte die Postbank schon zugesagt, die Klingel wieder zu aktiveren. Dies ist ja nur die Minimallösung. Ich hatte den Wunsch, bei dieser Minimallösung dann auch gleich eine Gegensprechanlage/Kamera anzubringen. Dann kann man bei den Mitarbeiter/innen der Post auch sehen, ob wirklich Hilfsbedarf vorhanden ist, oder nur "Klingelmännchen" gemacht wurde.

Mein Wunsch: Prüfung, ob auf der Plattform auch noch ein Sitz installiert werden kann. Dann könnten auch Rollator-Nutzer und Eltern mit Kinderwagen den Lift nutzen. Ist alles technisch machbar. Diese Ausführung hätte man auch schon damals direkt installieren können. Warum da niemand daran gedacht hat, keine Ahnung. Herr Oellers wollte nochmals gezielt seine MA bei der Postbank nachfragen lassen. Die Postbank hat aber - wie nicht anders zu erwarten - sehr viel Zeit. Mein Gefühl: Die verzögern alles so lange, bis geklärt ist, ob der Standort Erkelenz überhaupt noch erhalten bleibt.

                                         

Es ist schon bedauerlich, dass das Unternehmen Postbank, das teilweise im Besitz des Bundes ist, das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung ignoriert. 

 

 

Ein Teilnehmer äußerte die Bitte zu prüfen, ob es möglich ist, eine Baumsatzung in Erkelenz einzuführen. Das Thema wurde bereits im Rat der Stadt behandelt und wird daher auf die nächste Sitzung des ABK vertagt, um den Ratsbeschluss vorzulegen.

 

Die Akustik im unteren Besprechungsraum der Leonhardskapelle ist nach wie vor unbefriedigend. Teilnehmer, die Gehörgeräte nutzen, klagen über  Verständigungsprobleme.

Eine Verbesserung der Akustik ist nach wie vor wünschenswert.

 

Termine für 2019 werden zum späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

 

Der Sprecher des ABKs bedankte sich bei den Teilnehmern für die rege Diskussion

 

gez. Jürgen Seeler

Sprecher ABK ÖPNV und Verkehr

 

Protokoll des Arbeitskreises ÖPNV und Verkehr vom 29.01.2018

 

Herr Seeler begrüßte die Teilnehmer/innen, Herrn Winkens, Geschäftsführer der

WestVerkehr GmbH und Vertreter der Presse

Die Einladungen mit Tagesordnung wurden rechtzeitig per E-Mail und Post verschickt.

 

 

 

Die Tagesordnung sieht vor:

 

1.     Öffentlicher Nahverkehr

Erfahrungsbericht 2017 und Ausblick auf 2018

 

2.     Diverses

Stand der Lärmkartierung, Mitteilung des Bürgermeisters

Fahrradfreundliche Stadt, Sitzung vom 28.11.2017

Wege ohne Behinderung Ausarbeitung des Lokalen Teilhabe-Kreises Erkelenz

 

 

 

 

1.     TOP 1:    Vortrag von Herrn Winkens

 

Herr Winkens sprach über die Einbindung des Oerather Mühlenfeld in den Verkehrsplan.

Der Fahrplan wird zukünftig im Ringbuch für einen Kostenbeitrag zur Verfügung gestellt. Die Form der Einbindung lässt kurzfristiger Änderungen zu. Anregungen seitens der Kundschaft werden möglichst schnell umgesetzt. Das Seniorenticket 2018, dass für den Bereich des AVV gilt, ist für 56,80 € im Monat oder im ABO für 48,00 € zu erwerben.

Weiterhin stehen ein Freizeitplaner und ein Flyer für den Fahrradbus zur Verfügung.

Der Fuhrpark der WestVerkehr GmbH wird weiterhin modernisiert, wobei auch die Subunternehmer aufgefordert wurden, in die Erneuerung des Fuhrparks zu investieren.

Für den Erka Bus ist geplant, ab 2019 einen Elektrobus einzusetzen.

Weiterhin wird geplant, in 2019 die Informationstafeln am Bahnhof und Kölner Tor zu verbessern. Es wird geprüft, ob eine Information über Lautsprecheransage am Bahnhof möglich sein wird.

Ebenso wird angestrebt, den optische Zustand der Bushaltestellen und die Fahrplantafeln zu verbessern. WestVerkehr prüft zurzeit, ob ein Wechsel des Dienstleisters, der für die Reinigung und Wartung der Bushaltestellen verantwortlich ist, vorgenommen werden kann. Es ist vorgesehen die Arbeiten in Eigenverantwortung zu übernehmen.

 

Die Vortragsdaten von Herrn Winkens sind als PDF Datei beigefügt.

 

TOP 2:         Diverses

            

Fahrradfreundliche Stadt Erkelenz

 

Frau Boxberg AFC Heinsberg berichtete über die Sitzung des Arbeitskreises Fahrradfreundliche Stadt Erkelenz vom 28.11.2017. Die Sitzungen sollen wieder regelmäßiger stattfinden.

Erkelenz wird weiterhin Mitglied der AGFS - Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte NRW  sein.

Intensiv wurde Frage der freiwilligen oder vorgeschriebenen Nutzung der Radwege diskutiert. Die Ist-Situation soll unter Einbeziehung der Polizei geprüft werden, mit dem Ziel, Überschneidungen zu vermeiden. Radwege die genutzt werden müssen, erhalten eine Kennzeichnung mit einem blauen Schild. Langfristig sollen Gefahrenpotentiale beseitigt werden.

 

Der Radweg an der L19 der ursprünglich im Sommer 2016 gebaut werden sollte, wird auf Nachfrage bei Straßen NRW Herrn Klaus Münster, Abteilungsleiter in Mönchengladbach, wie folgt beantwortet: "Wir haben noch keine Planungsreife aus der sich ein verlässlicher Baubeginn ableiten lässt. Frühester Baustart dürfte damit 2018 bis 2019 sein."

Um sicherzustellen, dass alle Punkte zur Fahrradfreundlichen Stadt und zur Verkehrssicherheit aufgenommen werden, wäre eine Auflistung im Verkehrsentwicklungsplan anzustreben.

 

Teilnehmer merkten an, dass die beidseitigen Radwege der Krefelder Str. nach Schulschluss von Radfahrern verstärkt genutzt werden und teilweise mehrfach nebeneinander her fahren. Dies birgt Gefahren in sich, wie z.B. Fußgänger könnten übersehen und angefahren werden. Hier sollte seitens der Polizei Kontrollen durchgeführt werden, um die Verkehrssicherheit herzustellen.  

 

 

 

Lärmkartierung

 

Auf der Ratssitzung des Ausschusses für Demographieangelegenheiten, Soziales und Umwelt (DUS) im Oktober 2016 teilte der Bürgermeister mit:

Die Stadtverwaltung Erkelenz beabsichtigt, auf der Grundlage der neuen Lärmkartierung (2015) eine gutachterliche Ausarbeitung in Auftrag zu geben. Man rechnet bis Ende des Jahres 2017 mit einem Ergebnis.

Auf der Ratssitzung DUS im November 2017 teilte der Bürgermeister mit, dass in der ersten Hälfte 2018 die Ergebnisse vorliegen werden, von denen eventuelle Maßnahmen abgeleitet werden könnten.

 

Weg ohne Behinderung

Der Teilhabekreis Erkelenz hat eine Auflistung von Hindernissen in Erkelenz aufgestellt. Die Bearbeitungen werden teilweise direkt vom Teilhabekreis aufgenommen, um mit den zuständigen Bereichen zu sprechen, um Verbesserungen bzw. Beseitigung zu erreichen.                                                         In Zusammenarbeit mit den Behindertenbeauftragten werden Behinderungen angesprochen und nach Lösungen zur Beseitigung der Behinderungen gesucht.

 

Offene Punkte aus vorherigen Sitzungen des ABK ÖPNV und Verkehr

 

Die Punkte Fußweg entlang der Bahn und Fahrradweg aus der Sitzung vom 22.5.2017 sind noch nicht endgültig abgeschlossen

 

Folgende Punkte auf der Sitzung wurden von Bellinghovener Bürgern zur Bearbeitung angeregt:

 

1.     Der Fußweg an der Bahn entlang von der Innenstadt nach Tenholt ist mehr als 30 Jahre alt. Bis zum Bereich der Firma Hahn ist er gut befahrbar bzw. begehbar aber im weiteren Verlauf sumpfig. Es wurde vorgeschlagen, diese Stellen mit Kies aufzufüllen.

2.     Der Fahrradweg von Bellinghoven bis zum Kreisverkehr ist i. Ordnung; danach sind Fuß- und Fahrradweg - Strecke Wahnenbusch bis Lövenich -  nur 80 cm breit.

 

Die Hinweise wurden nur teilweise umgesetzt. Es besteht nach Meinung der Teilnehmer immer noch Handlungsbedarf.

 

Parkplätze in Erkelenz

 

Der Vorsitzende des Bezirksausschuss Mitte hatte mitgeteilt, dass in 2017 interfraktionelle Gespräche geführt werden, um  die Nachfrage von Parkplätzen zu erfassen. Nach Abgleich mit den vorhandenen Kapazitäten sollte ein Entwicklungskonzept erarbeitet werden. Leider sind diese Gespräche ausgefallen. 

 

 

Die nächsten Termine in der Leonhardskapelle ab 18.00 Uhr für den ABK ÖPNV und Verkehr sind wie folgt vorgesehen:

19.3.2018

28.5.2018

8.10.2018

 

gez. Jürgen Seeler

Sprecher ABK ÖPNV und Verkehr

 

 

Herr Seeler begrüßte die Teilnehmer/innen, insbesondere die Vertreter/innen der Ratsfraktionen

Die Einladungen mit Tagesordnung wurden rechtzeitig per E-Mail und Post verschickt.

 

Die Tagesordnung sieht vor:

 

  1. Antrag ABK ÖPNV und Verkehr zum Verkehrsentwicklungsplan

 

  1. Diverses

Eisenbahnunterführung Besprechung DB mit der Verwaltung Pressenotiz

vom 6.2.2017

Lärmentwicklung A 46 Lärmkartierung Stadt Erkelenz

Info Runder Tisch, nächste Termine

In Abänderung der Tagesordnung wird Frau Boxberg über die Arbeit des ADFC berichten und über die Fahrradfreundliche Stadt Erkelenz sprechen.

 

  1. TOP 1:          Vortrag von Frau Boxberg

Frau Boxberg stellte den ADFC vor und informierte, dass  eine bundesweite Erhebung ergab, bei der sich  Erkelenz als fahrradfreundliche Stadt im oberen Drittel platzieren konnte und den 103. Platz (von 364) mit der Note 3,5 belegte. Gestellt wurden 28 Fragen, u. a. gute Erreichbarkeit des Zentrums. Negativ war in Bezug von Erkelenz aufgefallen, dass es in Erkelenz keinen Winterstreudienst und keine Leihfahrräder gibt. Unfallschwerpunkt ist die Shell-Tankstelle (alt) an der Kreuzung der Roermonder Straße.

Thema lautete "ADFC-Fahrradklima-Test 2016" - Auswertung Erkelenz, Internet-Adresse:

"Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!".

Herr Seeler stellte fest, dass die Arbeitsgruppe "Fahrradfreundliche Stadt Erkelenz" zur Zeit durch andere Themen geschwächt ist  und verschiedene Problembereiche des Fahrradfahrens nicht angegangen werden. Dies betrifft z. B. den Fahrradweg L19 nach Kückhoven. Hier ist wird ein externes Ingenieurbüro eingeschaltet. Ein weiteres Problem ist die Bushaltestelle an der Nordpromenade, wo sich Pfosten und Papierkorb auf dem Radweg befinden, auch an der Ostpromenade sind die Markierungen für Radfahrer unzureichend (Anfang und Ende des Radweges nicht durchgehend).

Der AK ÖPNV und Verkehr war sich einig, dass der AK" Fahrradfreundliche Stadt Erkelenz" wieder in den AK ÖPNV und Verkehr integriert werden sollte.

 

TOP 2:           aus erstem Tagesordnungspunkt

              

·         Verkehrsentwicklungsplan

 

Herr Seeler schlug vor, dass er als Bürger an den Bezirksausschuss Mitte herantreten sollte, um verschiedene Punkte vorzuschlagen, die von AK ÖPNV und Verkehr aus keine Reaktion hervorriefen; z. B. Vorschlag des AK ÖPNV und Verkehr hinsichtlich Parkplätzen am alten Amtsgericht. Hierzu gab es keine einheitliche Meinung. Herr London informierte, dass z. Z. ein integriertes Stadtentwicklungskonzept läuft, und dass Verkehrsentwicklungsplan 2009 - 2017 im Internet bei der Stadt Erkelenz einsehbar ist. Der Arbeitskreis bemängelte, dass allerdings  nicht daraus hervorgeht, was abgearbeitet ist und was nicht.

·         Eisenbahnunterführung

 

Für die Sanierung der Eisenbahnunterführung müssen Fördermittel beim Ministerium beantragt werden; bis 2020 ist die Sanierung durchzuführen. Eine neue Unterführung, wie seinerzeit angedacht, ist aus Kostengründen nicht machbar.

Presseartikel vom 6.2.2017 ist wie folgt zu finden

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/erkelenz/bahnbruecke-ist-in-fuenf-jahren-zu-sanieren-aid-1.6585518

 

·         Lärmkartierung A 46

 

Hier wird die Stadt Erkelenz ein Ingenieurbüro beauftragen, eine Lärmkartierung ohne Anbindung an das Autobahnnetz durchzuführen. Man rechnet bis Ende des Jahres mit einem Ergebnis.

 

  • Info Runder Tisch

Leider ist der nächste Termin noch nicht bekannt

 

·         Diverses

 

Folgende Punkte wurden von Bellinghovener Bürgern zur Bearbeitung angeregt:

 

1.    Der Fußweg an der Bahn entlang von der Innenstadt nach Tenholt ist mehr als 30 Jahre alt. Bis zum Bereich der Firma Hahn ist er gut befahrbar bzw. begehbar aber im weiteren Verlauf sumpfig. Es wurde vorgeschlagen, diese Stellen mit Kies aufzufüllen.

2.    Der Fahrradweg von Bellinghoven bis zum Kreisverkehr ist i. Ordnung; danach sind Fuß- und Fahrradweg - Strecke Wahnenbusch bis Lövenich -  nur 80 cm breit.

 

 Man bittet, diese Punkte an die Verwaltung weiterzureichen.

 

 

Der nächste Termin ist für Montag, den 25. September 2017 vorgesehen

 

( Anmerkung: auf der Sitzung wurden andere Termine vorgeschlagen, es bleibt aber beim 25.9.2017)

 

 

 

Jürgen Seeler

Sprecher ABK ÖPNV und Verkehr

 

 

Runder Tisch Erkelenz                                                                                 Erkelenz, den 30.01.2017

Arbeitskreis ÖPNV und Verkehr

 

 

Besprechungsvermerk

 

 

Ausbau der Autobahn A 46

Anschluss B56n - Weiterführungsanschluss zur A 2 in den Niederlanden

Hier: Besuch beim Landesbetrieb Straßenbau in Krefeld am 25.01.2017

 

 

Anwesende:  Landesbetrieb Straßenbau NRW    

                    Niederlassungsleiter Herr van Bebber                                                                                          Herr Weber

                    Runder Tisch AK ÖPNV und Verkehr            

                                                                          Herr Seeler

                                                                           Herr Labahn

                                                                           Herr Paulse            

                                                                           Frau Michen

 

Herr Seeler stellte den AK ÖPNV und Verkehr im Rahmen des Runden Tisches vor und erläuterte das Anliegen des heutigen Besuches.

Anlass dieses Gespräches war die Weiterführung der Autobahn A 46 von "Janses Mattes" in Form der B 56n in die Niederlande, wodurch die Lücke zwischen A 46 und A 2 in den Niederlanden ab Mai 2017 geschlossen werden wird (siehe auch Bericht im "Super Sonntag" vom 29.01.2017).

Der Arbeitskreis ÖPNV und Verkehr des Runden Tisches der Stadt Erkelenz beschäftigt sich seit ca. 2 Jahren mit der Thematik "Lärmschutz" für die Stadt Erkelenz in Form der aus Sicht des AK ÖPNV und Verkehr bzw. der Bürger erforderlichen Errichtung einer Lärmschutzwand, da mit einem erheblichen Lärmzuwachs durch die Verbindung mit der A 2 zu rechnen ist.

Das Gespräch ergab Folgendes:

Bundesweite Datenerhebungen bezüglich der Verkehrszahlen erfolgen alle 5 Jahre. Die letzte Zählung des Verkehrsaufkommens an der A 46 - Bereich Erkelenz Süd und Ost - wurde 2015 vor-genommen; die genauen Zahlen werden noch ausgewertet.

Prognostiziert werden 31.000 Fahrzeuge, die täglich Erkelenz passieren. Der prognostizierte Zeitraum soll bis zum Jahr 2025 gelten.

Wohlgemerkt: Die nächste Zählung würde erst 2020 erfolgen. Das zukünftige Verkehrsaufkommen, welches sich durch die Verlängerung der Autobahn ab Mai 2017 ergibt, ist in der Prognose von 31.000 Fahrzeugen hier nicht berücksichigt, da es ja auch nicht vorliegen kann.

(Zum Vergleich: Anfänglich betrug das Verkehrsaufkommen 18.000 Fahrzeuge pro Tag; zwischen 1995 und 2010 waren es ca. 26.000 pro Tag). 

Während des Gespräches stellte sich die Frage, inwieweit die Stadt Erkelenz bzw. der Kreis Heinsberg seinerzeit in das Planfeststellungsverfahren, welches Grundlage für den Weiterausbau der Autobahn war, eingebunden wurde. Dieses Verfahren oblag dem Landesbetrieb Straßenbau in Mönchengladbach. Dem AK ÖPNV und Verkehr wurde von Herrn van Bebber empfohlen, zur Klärung dieser

Frage mit dem Landesbetrieb Straßenbau in Mönchengladbach Kontakt aufzunehmen. Der Landes-betrieb Krefeld ist lediglich für die Ausführung von Planungen zuständig. Bis jetzt wurden aufgrund des zugenommenen Lärms lediglich eine 6-m Lärmschutzwand zwischen der Abfahrt Erkelenz Ost und Erkelenz Süd nachträglich errichtet. Weiterhin wurde dem AK empfohlen, rechtlich prüfen zu lassen, inwieweit aufgrund der nun bestehenden Verlängerung der Autobahn und des damit zunehmenden Lärms seitens der Stadt Erkelenz bzw. des Kreises Heinsberg rechtliche Ansprüche auf Lärmvorsorge bestehen. Erst nach Klärung dieser Punkte würde das von der Stadt in Erkelenz in Auftrag gegebene Gutachten nach Ansicht von Herrn van Bebber Sinn machen.

 

Im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes war der Landesbetrieb Krefeld bereit, dem AK ÖPNV und Verkehr einen Plan über den Lärmschutz im Bereich Erkelenz (Prognose DTV 2025)  zur Verfügung zu stellen. Die Grenzwerte betragen zurzeit 70 Dezibel pro Tag und 60 Dezibel pro Nacht. Diese Grenzwerte werden von der Bezirksregierung Köln festgelegt. Die nächste Messung wird 2020 erfolgen; hier stellt sich weiterhin die Frage, ob das von der Stadt Erkelenz beauftragte Gutachten lärmrelevante Daten liefern kann.

 

Sollte der AK ÖPNV und Verkehr eine eigene Messung über das Verkehrsaufkommen vornehmen lassen wollen, empfahl Herr van Bebber die Firma IVV in Aachen.

 

Herr van Bebber und Herr Weber erklärten, dass sie für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung stehen. Herr Seeler bedankte sich für das für den freundlichen Empfang und das aufschlussreiche Gespräch.

 

 

Aufgestellt für den AK ÖPNV und Verkehr:

Renate Michen

 

Nach Telefonischer Rücksprache am 21.2.2017 mit  Herrn Weber (Straßen NRW Krefeld, Tel.: 02151-819334) ergibt die Hochrechnung zum Straßenlärm, dass bei der Anzahl von 131000 Fahrzeugen pro Tag Lärmschutzmaßnahmen im Bereich Erkelenz erforderlich sind.

Für eventuelle Rücksprachen steht er jederzeit zur Verfügung

J. Seeler

   

Herr Seeler begrüßte die Teilnehmer/innen, insbesondere die Vertreter/innen der Ratsfraktionen und Vertreter der Presse und Herrn Winkens, Geschäftsführer WestEnergie und Verkehr, der einen Vortrag zum öffentlichen Nahverkehr halten wird

Die Einladungen mit Tagesordnung wurden rechtzeitig per E-Mail und Post verschickt.

Die Tagesordnung sieht vor:

  1. Öffentlicher Nahverkehr

Erfahrungsbericht 2016 und Ausblick auf 2017

Änderungen zum Fahrplanwechsel Dezember 2016

     Vorstellung durch Herrn Winkens Geschäftsführung der WestErnergie und Verkehr

  1. Diverses

u.a. Eisenbahnunterführung Schreiben Vorstand Deutsche Bahn AG

  1. TOP 1:Öffentlicher Nahverkehr

 

Herr Winkens sprach über die verschiedenen Buslinien in Erkelenz und Kreis Heinsberg und gab Hinweise über Problemlösungen. Anregungen seitens des Runden Tisches Erkelenz und aus Kundenbefragungen aus 2016 wurden aufgenommen und gegebenenfalls umgesetzt. Seit dem Start des ERKA Buses Ende 2014 setzt sich die positive Zahl der Nutzer fort. Herr Winkens hofft, dass diese Entwicklung sich auch über die nächsten Jahre fortsetzen wird. Über die Einführung eines Seniorentickets wurde berichtet. Dieses Ticket für den Kreis Heinsberg gibt es ab 56,80 € oder im Abo für 48,00 € im Monat. Der ABK ÖPNV und Verkehr sprach sich dafür aus, dieses Ticket so zu gestalten, dass eine Nutzung auch im AVV und VRR kostengünstig möglich ist.

Der Vortrag ist als PDF-Datei beigefügt

 

 

 

TOP 2: Diverses

  

Akustik im Besprechungsraum

Die Akustik im unterem Besprechungsraum der Leonhardskapelle ist nicht optimal, so dass nach einem anderen Besprechungsraum, z. B. Cafeteria im 3. Stock im Verwaltungsgebäude gesucht wurde. Die Nutzung ließ sich nicht realisieren. Der Fahrstuhl darf nach 18:00 Uhr nicht genutzt werden, so dass Menschen mit Behinderung den Raum nicht erreichen können. Daher wird der Wunsch an die Verwaltung herangetragen, die Akustik zu verbessern.

Mitteilung des Bürgermeisters zur Lärmkartierung in 2017

Auf der Sitzung DUS am 26.10.2016 teilte der Bürgermeister mit, dass auf Grund von Daten aus 2015 die Verwaltung beabsichtigt, eine gutachterliche Ausarbeitung in 2017 in Auftrag zu geben. Die gutachterliche Ausarbeitung soll insbesondere die Fragen beantworten, ob und wie eine Lärmaktionsplanung in der Stadt Erkelenz aussehen soll, um die Fragen zu einer Lärmaktionsplanung der Stadt Erkelenz zu beantworten.

Der ABK ÖPNV und Verkehr hat über den Ausschuss für Demographiangelegenheiten, Umwelt und Soziales sein Ziel erreicht, dass Thema Lärmentwicklung durch den Autobahnanschluss A 46 an das holländische Autobahnsystem fachkundig untersuchen zu lassen.

Der ABK ÖPNV und Verkehr wird am 25.1.2017 einen Termin bei Straßen NRW wahrnehmen, um sich über die allgemeine Situation und über Beginn möglicher Maßnahmen zur Lärmreduzierung zu informieren.

Stopp der Eisenbahnüberführung Mühlenstraße

Auf einer Bürgerinformation im November 2015 wurde darüber berichtet, dass die Eisenbahnüberführung gemäß Information der DB dringend saniert werden muss. Für den Ersatz der 100 jährigen Überführung wurden seitens der Verwaltung Planungsvorschläge vorgelegt. Je nach Projektentscheidung könnten für die Realisierung in 2017, Fördermittel beantragt werden.

Im Dezember 2016 bei der Vorlage des Haushalts 2017 wurde durch den kämmerer Herr Schmitz verkündet, dass das Projekt seitens der Bahn mindesten auf 2018 verschoben wird und somit keine Fördermittel mehr beantragt werden können, weil das Förderprogramm bis dahin nicht mehr zur Verfügung steht

Auf Nachfrage seitens des ABK beim Vorstand der DB wurde der Aussage der Tunnel kommt erst in 2018 widersprochen. Die Bahn hätte das Projekt im Terminplan realisieren können, so dass einer Inanspruchnahme der Fördermittel nichts im Wege gestanden hätte.

Bei der Diskussion mit den Besprechungsteilnehmern bestand jedoch mehr Informationsbedarf insbesondere zu den Planungsvorschlägen. Vertreter der Ratsparteien stellten das Projekt vor und begründeten ihre jeweils bevorzugte Realisierungsvariante.

Der Sprecher des ABK wies darauf hin, dass die Realisierungsvarianten nicht im Arbeitskreis zur Diskussion stehen, sondern nur die Frage zur Beantwortung stehen sollte, warum Fördermittel nicht genutzt werden können.

Wenn in dem bisherigen Zeitraum die DB auf die Dringlichkeit der Sanierung des Eisenbahnüberführung verwies, stellt sich dem ABK jedoch die Frage, wie sicher ist die Brücke und wie lange kann ohne Beeinträchtigung die Unterführung genutzt werden.

Der ABK wird mit der DB Kontakt aufnehmen, um den Stand der Reparaturnotwendigkeit abzufragen.

Verkehrssituation Kölner Str. Tenholter Str. nach Fahrtrichtungsänderung

 

Der ABK ÖPNV und Verkehr wurde angesprochen, dass es bei der jetzigen Verkehrsführung Hermann-Josef-Gormanns-Straße in Richtung Tenholter Str. öfters zu gefährlichen Situationen unter PKW-Nutzern kommt bzw. Fußgänger gefährdet werden.

weil rechts vor links nicht beachtet wird,

vor der Sparkasse gebotswidrig geparkt wird,

beim Abbiegen in die Tenholter Str. der Fußweg überfahren wird.

Der ABK schlägt vor, den verkehrsberuhigten Bereich seitens der Verwaltung zu prüfen, ob Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.

 

Sauberkeit bzw. Verkehrssicherheit in der Fußgängerzone

 

In den Bereichen Sitzbänke und Papierkörbe liegen größere Mengen von Zigarettenkippen Im Rahmen der Innenstadtsäuberung mit dem Staubsauger sollte verstärkt die Verschmutzung reduziert werden.

An Markttagen mit starker Fußgängerfrequenz zeigt sich, dass die Papierkörbe am Nachmittag sehr gefüllt sind.

Über das Wochenende wird keine Entleerung der Papierkörbe vorgenommen und somit können diese keinen Müll mehr aufnehmen. Eine erhöhte Verschmutzung um die Papierkörbe ist festzustellen.

Eine Verbesserung wäre zu erreichen, wenn die Papierkörbe nach Marktschluss entleert werden. Der Bauhof wird gebeten zu prüfen, ob eine Entleerung nach Marktende möglich ist.

Im Bereich leerstehender Verkaufsräume werden Verschmutzungen durch die Eigentümer nicht beseitigt.

Die Verwaltung wird geben hier dringend Abhilfe zu schaffen.

Die Bürger bemängeln zur zeit die allgemeine Verschmutzung in der Innenstadt und der Parkanlagen. Der Bürgermeister Jansen stellt bei dem Schöffenessen im Dezember 2016 fest, dass in der Gesellschaft längst nicht mehr alles in Ordnung ist: "Respektlosigkeit, Aggression und Gewalt nehmen zu.

Das heißt aber auch, dass die Stadtverwaltung mit dem Ordnungsamt mehr Präsenz zeigen muss, um den negativen Auswirkungen entgegen zu wirken. Bestehende Gesetze müssen zur Anwendung kommen.

Viele Pflastersteine sind zurzeit locker, so dass hier erhöhte Sturzgefahren bestehen.

Hier wird der Bauhof gebeten, kurzfristig für Beseitigung der Gefahrenstellen zu sorgen.

 

 

Der nächste Termin ist für Montag, den 20. März 2017 vorgesehen

 

Jürgen Seeler

Sprecher ABK ÖPNV und Verkehr

   

Runder Tisch bei:  

   

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